Fremdes..., Gedichte..., Seelisches...

Rezept


(von Mascha Kaléko)

Jage die Ängste fort
Und die Angst vor den Ängsten.
Für die paar Jahre
Wird wohl alles noch reichen.
Das Brot im Kasten
Und der Anzug im Schrank.

Sage nicht mein.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
Wie wenig du brauchst.
Richte dich ein.
Und halte den Koffer bereit.

Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muß, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
Sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie Glück.

Erwarte nichts.
Und hüte besorgt dein Geheimnis.
Auch der Bruder verrät,
Geht es um dich oder ihn.
Den eignen Schatten nimm
Zum Weggefährten.

Feg deine Stube wohl.
Und tausche den Gruß mit dem Nachbarn.
Flicke heiter den Zaun
Und auch die Glocke am Tor.
Die Wunde in dir halte wach
Unter dem Dach im Einstweilen.

Zerreiß deine Pläne. Sei klug
Und halte dich an Wunder.
Sie sind lang schon verzeichnet
Im grossen Plan.
Jage die Ängste fort
Und die Angst vor den Ängsten.

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Kindheit


„Es ist leicht zu durchschauen, dass die vermeintliche innere Führungslosigkeit des Kindes eine Schutzbehauptung von Erwachsenen ist, um sich nicht der revolutionären Wahrhaftigkeit des Kindes aussetzen zu müssen, ebenso wie die repressive Erziehungswut von Erwachsenen oder — in unserer Zeit immer verbreiteter — ihre Tendenz, sich dem Bedürfnis der Kinder nach einem klaren, emotional präsenten Gegenüber zu entziehen, Abwehr gegen die lebendige Herausforderung durch diese bedeutet. Uneinfühlsame Erziehung und narzisstischer Selbstbezug sind zwei Formen, mit denen der Erwachsene das Kind — sein äußeres und inneres — gefährdet, verfolgt, verstößt. Die Folge davon ist eine Gesellschaft, die nur den mach- und kaufbaren Dingen huldigt und emotional ein freudloses Schattendasein führt. Das Kind wartet vor der Schwelle, an der es verraten wurde.“

Peter Schellenbaum: „Die Energie des Lebens spüren. Wie Heilung geschieht“, S. 84 f.

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Hurra, endlich Arbeit!


Strafgerichtshof in Den Haag erlebt dank Syrien-Krieg Jobwunder.

Um der derzeit großen Flut an Völkerrechtsverstößen Herr zu werden, hat der internationale Strafgerichtshof in Den Haag am gestrigen Tag die Schaffung von 150 neuen Richterstellen beschlossen. Damit werden die Stellen mehr als verzehnfacht. Haftbefehle gegen die allermeisten westlichen Politiker wurden bereits erlassen.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/hurra-endlich-arbeit

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Befrieden wir die Parlamente!


Wider die Kriegstreiber und ihre Politik.

Die geopolitische Lage ist laut Friedensforschern dieser Tage so gefährlich wie seit der Kuba-Krise nicht mehr: Die Westmächte stehen kurz davor, Russland in einen Krieg zu verstricken, der umgehend zum Flächenbrand werden könnte. Und die große Politik? Unsere „Volksvertreter“? Die verbreiten willfährig Kriegslügen und befürworten völkerrechtswidrige Aggressionen bereits „präventiv“. Es ist daher an der Zeit, die Parlamentarier daran zu erinnern, wer der Souverän im Lande ist. Nämlich wir, nicht sie! Zeit, aktiv zu werden gegen Kriegslügen, Kriegstreiberei und Kriegspolitiker. Hier ein Vorschlag von Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke, der, wenn er die Masse ergreift, für großen Wirbel im Parlament sorgen wird. Frei nach der Devise: Guerilla statt Resignation und Apathie!

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/befrieden-wir-die-parlamente

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Der Krieg beginnt


Der Krieg gegen Russland hat auf syrischem Boden begonnen.

von Karin Leukefeld

Seit Tagen hat Syrien auf einen angekündigten Angriff der Streitkräfte von USA, Frankreich und Großbritannien gewartet, schreibt Karin Leukefeld aus Beirut. Mit Syrien warteten der Libanon und die ganze Region. Der Westen, der diese völkerrechtswidrige Aggression von langer Hand geplant und das Land bereits im Vorfeld zwischen den „Siegermächten“ aufgeteilt hat, hatte in den letzten Tagen und Wochen nichts unversucht gelassen, die Lage zu eskalieren. Der nun begonnene Krieg richtet sich zwar gegen Syrien, zielt aber auch und vor allem auf Russland ab, gegen das eine Aggression ebenfalls in Vorbereitung ist.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/der-krieg-beginnt

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Ein Jahr Rubikon


Eine Leistungsbilanz.

Dass es ein Magazin wie den Rubikon dringend bräuchte, fanden sehr viele Menschen schon ganz lang. Ein Magazin, das seine Verankerung im Internet hat, aber gewisse Grundregeln des Journalismus alter Tage beherzigt. Ein Magazin, das ohne Scheuklappen und Denkverbote einem breiten Spektrum von Meinungen als Plattform dient — ohne deswegen beliebig zu sein oder auf jeden noch so plumpem Hoax hereinzufallen. Ein Magazin, das nicht in den Grabenkämpfen der alten Linken verhaftet ist, aber sehr wohl den Grundprinzipien des Humanismus.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/ein-jahr-rubikon

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Happy Birthday, Rubikon!


Der Rubikon hat Geburtstag. Zeit, sich zu fragen, wohin die Reise geht.

Am 24. März 2017 erblickte der Rubikon das Licht der Welt. Seitdem fanden sich immer mehr Menschen zusammen, um das „Magazin für die kritische Masse“ zu unterstützen und zu beleben. Was haben sie zustande gebracht? Ein kleines Fazit.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/happy-birthday-rubikon

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