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NEU: Rubikon – Magazin für die kritische Masse


Wo sind eigentlich all die großartigen Journalisten? Also jene, die pointiert, brillant und jenseits des Mainstream-Frames schreiben, und die längst auch bei taz, ND und anderen Zeitungen kaum mehr zu finden sind? Nun, sie sind hier, beim „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“. Et, voila! Mit im Beirat: Dr. Daniele Ganser, Prof. Rainer Mausfeld, Konstantin Wecker und viele, viele andere. Auch die ersten Artikel sind bereits online. Schaut mal rein – und vor allem: Spendet was für dieses wahnwitzige Unterfangen, denn ohne Moos nix los, auch Journalisten müssen wohnen und essen.

Der großartige Beirat ist hier zu finden: https://www.rubikon.news/beirat.

Die geplanten Formate sind auch schon offengelegt: https://www.rubikon.news/festformate.

Und, yes, hier hats den Spendenknopf – und man kriegt sogar eine Spendenquittung, wenn man will: https://www.rubikon.news/spenden.

Also, da kommt jetzt ECHT was auf uns zu. Großartig!

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Vom Friedensforscher zum Verschwörer: Daniele Ganser und die Medien


Furchtbar, diese Häretiker! Sie kritisieren einfach die bestehenden Verhältnisse, insistieren auf deren Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit. Damit treten sie jenen auf die Füße, die nicht gewohnt sind, dass man sie infrage stellt. Der Politik, der NATO, der allgegenwärtigen neoliberalen Ideologie und ihren Apologeten. Einer, der sich nicht verbiegen lässt, sondern sagt, was er erkannt hat und für die Wahrheit hält, ist der Schweizer Friedensforscher Daniele Ganser, der zurzeit massiven Anfeindungen seitens der journalistischen Zunft ausgesetzt ist. Jens Wernicke sprach mit ihm zur Rolle der Medien im Kampf um die Wahrheit und eine bessere Welt.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=37585

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Ankündigung: Jens Wernicke: „Lügen die Medien? Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung“


Die etablierten Medien stecken in einer Glaubwürdigkeitskrise. Immer weniger Bürger vertrauen ihnen, insbesondere die Leitmedien stehen unter scharfer Kritik. Und selbst Politiker konstatieren inzwischen eine „erstaunliche Homogenität“ (Frank-Walter Steinmeier) und mangelnde Vielfalt der veröffentlichten Meinungen. Wie konnte es dazu kommen, was sind die Krisenursachen und was ist zu tun? Jens Wernicke hat mit über zwanzig Medienexperten über die verschiedenen Facetten der Vertrauenskrise gesprochen und sucht nach Lösungen und Auswegen. Das Resultat ist ein unverzichtbares Kompendium der Medienkritik.

Verlag: Westend; Auflage: 1 (1. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3864891884
ISBN-13: 978-3864891885

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Die Bewusstseins-Industrie


Edward L. Bernays formulierte vor fast einem Jahrhundert: „Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen Regierungen in unserem Land. Wir werden von Personen regiert, deren Namen wir noch nie gehört haben. Sie beeinflussen unsere Meinungen, unseren Geschmack, unsere Gedanken. Doch das ist nicht überraschend, dieser Zustand ist nur eine logische Folge der Struktur unserer Demokratie.“ Und Hans Magnus Enzensberger sekundierte vor nicht gar so langer Zeit, indem er feststellte, der gesellschaftliche Auftrag der Bewusstseins-Industrie sei „heute überall derselbe: die existierenden Herrschaftsverhältnisse, gleich welcher Art sie sind, zu verewigen. (…) Materielle Ausbeutung muss hinter der immateriellen Deckung suchen und die Zustimmung der Beherrschten mit neuen Mitteln erwirken. (…) Gepfändet wird nicht bloß Arbeitskraft, sondern die Fähigkeit, zu urteilen und sich zu entscheiden.“ Wie aber dürfen wir uns das vorstellen: die tägliche Manipulation, die unser Denken in vorgefertigte Muster zu zwingen versucht? Hierzu sprach Jens Wernicke mit dem Politikwissenschaftler und Propagandaforscher Jörg Becker.

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Die neuen Mächtigen


Während Regierungen und Leitmedien seit der Finanzkrise das Theater aufführen, eine umfassende Bankenkontrolle und -regulierung stünde unmittelbar bevor, bauen die Eliten ihre Macht aus und modernisieren sie. Die „neuen Mächtigen“ werden nicht reguliert, ihr Handeln organisiert sich über keine Bank. Dennoch bedrohen Sie Demokratie, Sozialstaat, Arbeitsverhältnisse und Lebenssicherheit. Doch um wen handelt es sich? Und wie steht es um den von Georg Schramm konstatierten Krieg „Geld gegen Staaten“? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit dem Autor und Publizisten Werner Rügemer, der mit seinem neuen Buch eine Art „Geschichtsschreibung von unten“ vorgelegt hat, die die Unterdrückungsverhältnisse hinter dem Nebel der alltäglichen Propaganda wieder sichtbar macht.

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„Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“


Die Hartz-Gesetze stehen synonym für ein System aus Lohnsenkungen, Verarmung, Entrechtung und den Kampf gegen Arme statt gegen Armut. Sie eröffneten das Dauerfeuer auf Lohnabhängige und forcierten eine Entwicklung hin zum Boom der Leiharbeitsbranche, die aus gutem Grund auch als „moderner Sklavenhandel“ kritisiert wird. Dank der neoliberalen Ideologie, die die Armen für ihr Elend selbst verantwortlich macht und verpönt, ist der reale Widerstand der Betroffenen gegen die ihnen beständig zugefügten Demütigungen oft gering. Dass das nicht so sein muss, erfuhr Jens Wernicke im Gespräch mit dem Anti-Hartz IV-Aktivisten Manfred Bartl, der immer wieder mit verschiedenen Aktionen darauf hinweist und dafür wirbt, die eigenen Grundrechte ganz praktisch zu verteidigen, um in diesem System nicht unterzugehen.

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