Seelisches...

Mein Weg ins Leben


„Ist unser tiefster Schmerz womöglich das Tor zu unserer Heilung?“, fragt Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke in seinem persönlichsten sowie für längere Zeit wohl letzten Artikel für unser Magazin.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/mein-weg-ins-leben

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7 Gedanken zu “Mein Weg ins Leben

  1. Lieber Herr Wernicke, Ihr Artikel „Ist unser tiefster Schmerz…“ hat mich berührt wie kaum etwas anderes, das ich jemals gelesen habe. Vielen Dank für Ihre schonungslose Selbstanalyse, Ihre Offenheit und Ihren Mut, uns an Ihrem Prozess der Selbstfindung teilhaben zu lassen!
    Schon die Gründung des Rubikons war ein großartiger Schritt, um in der verlotternden deutschsprachigen Presselandschaft ein ehrliches, authentisches Gegengewicht zu schaffen. Ihr aktueller Artikel krönt diese Leistung mit der tiefsten vorstellbaren Bekenntnis zur Wahrheitssuche. Ich wünschte, viel mehr Menschen besäßen die hierzu nötige emotionale und intellektuelle Eindringtiefe. Für mich sind Sie ein Vorkämpfer; Sie geben mir und vielen anderen ein beeindruckendes und wichtiges Beispiel an Authentizität und Kraft! Vielen, vielen Dank!
    Sehr gerne würde ich Ihnen noch weiter Gedanken mitteilen, die hier keinen Platz mehr finden. Ich würde mich sehr über eine kurze Replik freuen, aus der Ihre persönliche Emailadresse ersichtlich wäre.
    Mit herzlichen Grüßen

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  2. Meg Allan Red schreibt:

    Eine Offenheit, schonungslos, die einen zunächst erstarren lässt angesichts der Zerstörung einer menschlichen Psyche, des Kerns des Seins und des Selbst. Tief bewegt von diesem Leid und der Tragik bedarf es schon einer gewissen Stabilität, um diesen Bericht zu verarbeiten. Wohl wissend, dass eine Steigerung des Zerstörungsgrades möglich ist wie bei den MK-Ultra-Programmen angestrebt, um einen Menschen zu einem willenslosen steuerbaren Bioroboter zu machen, stellt die Geschichte und der Weg des Autors durch seine Offenlegung ihm bekannten und erfahrbaren Innersten eine Nähe her, die zutiefst berührt. Es ist mehr als ein Geschenk, es ist eine Gnade, dies alles zu erfahren und große Erkenntnis zu gewinnen. Wie vieles, was man selbst erlebt hat, in weiteren neuen Facetten erscheint. Zudem helfen die vielen Literaturangaben und Verweise, eine phantastische Übersicht. Ja, wir leben in einer Gesellschaft mit vielen Traumatisierten, eine ,,Angstgesellschaft“, wie der Arzt und Psychiater Hans-Joachim Maaz treffend benennt. Nicht für möglich gehalten habe ich den tiefen Zugang zu sich und seinen Vergangenheiten und verborgenen Teilen des Selbst mittels geeigneten stofflichen Substanzen. Dieser Bericht wird mich noch lange begleiten und ist wahrlich ein großes Geschenk.

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  3. dierubin schreibt:

    Lieber Jens Wernicke,
    Ihre erschütternde Geschichte „Mein Weg ins Leben“ hat mich tief bewegt. Ich bewundere Sie für den großen Mut und die gewaltige Kraft, die Sie diese „Beichte“ gekostet haben muß, werden doch Ehrlichkeit, Offenheit und damit Verletzlichkeit in unserer Gesellschaft nur als Schwäche angesehen und gnadenlos ausgenutzt.
    Wie Sie in diesem jahrelangen Extremzustand es auch noch geschafft haben, Rubikon aufzubauen und Ihre Arbeit zu machen, ist kaum vorstellbar.
    Ich würde Ihnen gerne noch so viel mehr schreiben aber das würde nicht hierher gehören.
    Geben Sie bitte nicht auf und gehen Sie den Weg in Ihrem Leben weiter. Ich hoffe und wünsche Ihnen sehr, daß Sie auch irgendwann die Liebe wiederfinden, vor allem die Liebe zu sich selbst, denn nur sie ist das Tor zur Heilung.
    Schreiben Sie bitte weiter, wie es Ihnen geht.
    Ich umarme Sie ganz fest und behalte Sie in meinen Gedanken.
    Auf bald 🫂🙏

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  4. Uta Steger-de Gruyter schreibt:

    Lieber Jens,
    ich habe schlecht geschlafen nach der langen und intensiven Lektüre. Danke für deine Offenheit. Ich bewundere deinen Mut und deine Kraft sehr. Ich hoffe, es geht jetzt bergauf. Ich trage gern etwas bei. Wenn ich darf.
    Alles Liebe,
    Uta

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  5. Lieber Jens!
    Ich bin erschüttert, voller Respekt für Ihren Mut zur Verletzlichkeit, und auch erfüllt von Mitgefühl nicht nur für Sie, sondern für uns Menschen insgesamt, denn es ist klar erkennbar: Ihr Bericht gibt die menschliche Tragik wieder, sie betrifft jeden von uns. Wir alle sehnen uns zutiefst nach Erlösung. Alle, die sich bewusst auf den Weg machen, erfahren immer wieder neu, dass nur wir selber es tun können, und sind oft völlig erschöpft vom immer – wieder – anfangen – müssen.
    Mich hat es im Innersten getroffen zu erfahren, dass einer dieser blitzgescheiten Köpfe vom Rubikon – Team, die die Dinge nicht nur im äußeren Geschehen durchschauen, sondern auch das Dahinter, Darunter und Darüber beleuchten, dass all diese beeindruckend formulierten Erkenntnisse aus so tiefem Leid heraus erwachsen sind, und weiterhin davon begleitet werden. Aber genau das überzeugt und bewegt mich: Ihre Botschaft ist nicht „ich weiß wie Leben geht, und erklär es euch“, sondern „ich leide, lerne, wachse, und teile das mit euch“. Über den großen informativen Wert hinaus schafft das tiefe Verbindung. Ja, ich fühle mich mit Ihnen verbunden, und bedanke mich für das Geschenk des berührt Werdens. Von ganzem Herzen wünsche Ihnen, dass Sie nicht aufgeben, sondern guten Mutes „in eine neue Runde“ eintreten. Sie sind nicht alleine!
    Alles Liebe
    Ulrike

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  6. sylvia Rosenow schreibt:

    Vielen Dank für diesen Bericht Ihrer inneren und äußeren Reise.Ein Riesengeschenk an uns alle , der Schmerz war/ist nicht umsonst..Beruflich Trauma therap.tätig, fühlte ich mich zuweilen so, als läse ich ein aussergewöhnlich gutes Fachbuch..
    Nur noch ein Tipp. TRE-neurogenes Zittern nach David Bercelli.
    Herzliche Grüsse und viel Ermutigung und weiter geht die Reise….Sylvia Rosenow

    Gefällt 1 Person

  7. Kerstin schreibt:

    Lieber Herr Wernicke,

    aus tiefem Herzen bin ich Ihnen dankbar, für ihre Geschichte. Ihrem Mut diese aufzuschreiben und uns teilhaben zu lassen, zolle ich den größten Respekt.
    Ich konnte sie nur mit Pausen lesen, da ihre Ehrlichkeit mich zutiefst berührte und in mir ein Gefühl auslöst, welches ich bis ins Mark spüre, aber nicht in Worte fassen kann. Ich kann mir nicht vorstellen wie lähmend diese Zustände sind, umso beeindruckender ist ihre Konsequenz auf der Suche nach Heilung.
    Daniel Wirtz, beschreibt es in seinem Lied Scherben sehr passend mit den Worten „Wenn man um seinet Willen manchmal auch durch Scherben geht“.
    Ihre Zeilen ermutigen mich weiter meinen Weg zu gehen, wieder aufzustehen, hinzusehen, zu fühlen und zu verstehen.
    Ich wünsche Ihnen alles was zum Heil werden nötig ist. Liebe.

    Mein Herz grüßt liebevoll ihr Herz.
    Kerstin

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