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KenFM im Gespräch mit: Jens Wernicke („Lügen die Medien?“)


Jens Wernicke gehört zu den mutigsten Journalisten der Republik. Was ihn seit Jahren umtreibt, ist der Niedergang der Meinungsvielfalt als einem wesentlichen Bestandteil der Demokratie. Mundtod gemachten Stimmen einen Chance geben, gehört zu werden, ist eine Sache, sich konkret gegen eine von neoliberalen Strukturen beherrschte Gesamt-Presse zu positionieren, eine andere. Wernicke betreibt mit dem Presseportal Rubikon einen der meinungsstärksten Kanäle in Netz. Der Name ist Programm.“

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SR2-Interview: Jens Wernicke zur Vertrauenskrise in den Medien


Werden wir alle tagtäglich manipuliert von Medien und Politik, von Kriegstreibern und Industrie? Spannendes Medienwelt-Interview zu Jens Wernickes medienkritischem Kompendium „Lügen die Medien“.

Interview anhören: http://www.sr.de/sr/sr2/themen/panorama/20171215_jens_wernicke_medienkritik_interview100.html

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Schluss mit lustig!


„Ich finde, da muss es Empörung geben!“ Journalist Ken Jebsen im Interview mit Rubikon-Kolumnistin Christiane Borowy über Gewaltdrohungen gegen ihn und seine Familie.

In dieser zweiten Rubikon​-Videoproduktion geht es um den Hass, die Häme und auch die Gewalt, die kritischen Journalisten in unserem Lande entgegenschlagen. Und darum, wie man hiergegen Ernst macht und sich wehrt.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/schluss-mit-lustig

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Respekt für den Frieden


„Wir können die Probleme des 21. Jahrhunderts nicht mit Gewalt lösen.“ Rubikon-Jugendredakteurin Madita Hampe im Gespräch mit Friedensforscher Daniele Ganser.

In der ersten Rubikon-Videoproduktion geht es um die Themen Krieg und Frieden, Angst und Verantwortung, die Lüge vom „humanitären“ Krieg sowie darüber, wie jeder im Alltag den Mut finden kann, gegen unmenschliche Verhältnisse, Propaganda und Hetze aufzubegehren.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/respekt-fur-den-frieden

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„Wir dürfen uns den Begriff ‚Lügenpresse‘ nicht von den Rechten aus der Hand schlagen lassen“


Warum man ein System ideologischer Massen-Manipulation auch als solches benennen muss. Exklusivabdruck aus „Lügen die Medien?“.

Viele Demokraten in Deutschland fürchten den Begriff »Lügenpresse«. Die Angst kommt vor allem durch die Meinungsmache der sogenannten Qualitäts- und Leitmedien zustande, die beim Versuch der Selbstverteidigung den Begriff »Lügenpresse« dem rechten und antidemokratischen Milieu und dem Bereich der »Verschwörungstheorien« zuordnen. Verwandt haben den Begriff tatsächlich immer auch Organisationen der Arbeiterbewegung zur Abwertung von als bürgerlich oder kapitalistisch wahrgenommenen Teilen der Presse, die Exilpresse als Bezeichnung für die gleichgeschalteten NS-Medien sowie die westdeutsche Studentenbewegung im Rahmen der Anti-Springer-Kampagne insbesondere mit Blick auf die massive Hetze der BILD-Zeitung für den verbrecherischen Vietnamkrieg der USA und gegen Rudi Dutschke. Der Autor und Publizist Werner Rügemer stellt fest, dass »Lügenpresse« weder eine Erfindung der Nazis noch der Pegida, sondern ein Begriff ist, der immer dann auftaucht, wenn Teile der Bevölkerung den Eindruck haben, dass sie manipuliert werden sollen.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/wir-durfen-uns-den-begriff-lugenpresse-nicht-von-den-rechten-aus-der-hand-schlagen-lassen

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Die Krim und das Völkerrecht


Ist Russland ein Ag­gres­sor, der fremde Gebiete erobert und annektiert? Interview mit Professor Reinhard Merkel über die sogenannte Annexion der Krim.

von Ulrich Heyden

„Hat Russland die Krim annektiert? Nein. Waren das Referendum auf der Krim und deren Abspaltung von der Ukraine völkerrechtswidrig? Nein. Waren sie also rechtens? Nein; sie verstießen gegen die ukrainische Verfassung (aber das ist keine Frage des Völkerrechts). Hätte aber Russland wegen dieser Verfassungswidrigkeit den Beitritt der Krim nicht ablehnen müssen? Nein; die ukrainische Verfassung bindet Russland nicht. War dessen Handeln also völkerrechtsgemäß? Nein; jedenfalls seine militärische Präsenz auf der Krim außerhalb seiner Pachtgebiete dort war völkerrechtswidrig. Folgt daraus nicht, dass die von dieser Militärpräsenz erst möglich gemachte Abspaltung der Krim null und nichtig war und somit deren nachfolgender Beitritt zu Russland doch nichts anderes als eine maskierte Annexion? Nein.“ So schrieb Reinhard Merkel am 8. April 2014 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Vielen gilt seine Position inzwischen als widerlegt. Doch ist sie es? Rubikon hat nachgefragt.

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Lügen die Medien?


Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung.

Es wird immer offensichtlicher: Nach mehreren Jahrzehnten neoliberaler Praxis ist die Armut auch in die Länder des reichen Nordens zurückgekehrt, und Krieg ist wieder zum regulären Mittel der Politik avanciert. Noch glauben die meisten, dies sei Zufall, eine unglückliche Fügung, der Dummheit oder Korruptheit »unserer« Politiker geschuldet. Oder – im Falle des Krieges – eine notwendige Reaktion auf das Wirken einzelner Verrückter, in der Regel »feindliche Kombattanten« oder »Terroristen« genannt. (…)
Das, was uns als »Krise des Vertrauens in die Medien« dargeboten und als Resultat des wachsenden Einflusses von Populisten auf die Menschen erklärt wird, ist in Wahrheit das genaue Gegenteil. Nicht »dümmer«, sondern »wacher« werden die Menschen in einer Zeit, in der die inneren Widersprüche »allgemeiner Wahrheiten« immer offensichtlicher zutage treten. Und wie sollten sie das auch nicht? Gestern noch war dieser oder jener Staat samt seines obersten Repräsentanten noch der beste Freund, heute schon wird der eine als Hölle auf Erden und der andere als Reinkarnation Hitlers dargestellt.

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