Journalistisches...

Der „War on Cash“


Die Macht bedient sich immer wieder gern bestimmter Psychotechniken, um ihre Machenschaften zu verschleiern und Kritiker mundtot zu machen. Schnell sieht man sich daher zurzeit mit Vorwürfen konfrontiert, „Antiamerikaner“, „Querfrontler“ oder „Verschwörungstheoretiker“ zu sein. In Vergessenheit gerät dabei leicht, dass hinter derlei Rhetorik oft Kalkül vorfindlich ist und es tatsächlich „Verschwörungen“ gibt, die es aufzudecken und kritisieren gilt. Und, dass gilt, was der Schweizer Friedensforscher Daniele Ganser in einem Interview zum Thema einmal so formulierte: „Ja, (…) (der) Begriff ‚Verschwörungstheoretiker‘ (…) stammt aus dem Arsenal der psychologischen Kriegsführung und wurde von der CIA erstmals 1967 als semantische Waffe im Informationskrieg etabliert. Damals haben verschiedene Forscher und Juristen in den USA damit begonnen, kritische Fragen zum Mord an Präsident Kennedy zu stellen. (…) Die Theorie vom Einzeltäter Lee Harvey Oswald entspricht bis heute der offiziellen US-Geschichtsschreibung. Wer daran zweifelte, wurde gemäß CIA sofort und gezielt als ‚Verschwörungstheoretiker‘ angegriffen. Die CIA wusste, dass man mit derlei Stigmata und Verunglimpfung den Informationskrieg im Sinne ihrer Interessen zu beeinflussen vermag. Warum sie das tat, ist bis heute umstritten. Als erwiesen dürfte aber gelten, dass hier viel vertuscht und gezielt manipuliert worden ist.“ Was also tun und wie vorgehen, wenn es wirklich „Verschwörungen“, intransparente Elitennetzwerke oder klandestine Macht zu kritisieren gilt? Anlässlich des von der Öffentlichkeit kaum bemerkten „Kriegs gegen das Bargeld“ sprach Jens Wernicke hierzu mit dem Wirtschaftsjournalisten und Autor populärer Wirtschaftsbücher Norbert Häring, der offen anspricht, dass es den Eliten hinter der Fassade dieses Konfliktes um die totale Kontrolle über die Bevölkerung geht.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=33337

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2 Gedanken zu “Der „War on Cash“

  1. Hella-Maria Schier schreibt:

    „Und, mit Verlaub, diese Art von „Bedenken“, das man selbst mit vernünftigen, humanistischen Kräften nicht gemeinsam agieren dürfe, so diese aus anderen Lagern kommen – das spielt doch einzig und allein der Teile-und-herrsche-Strategie der neoliberalen Apologeten in die Hände.

    Ich höre doch nicht auf, unser Recht auf Privatsphäre zu verteidigen und für mehr demokratische Mitbestimmung der Bürger und gegen den undemokratischen Brüsseler Politikbetrieb einzutreten, nur weil auch AfD-nahe Leute oder Leute von der AfD ähnliche Positionen vertreten. Wer so denkt und agiert, der stellt sicher, dass er für seine Positionen nie eine Mehrheit bekommt. Und das hat mit Sympathie für die AfD nicht das Geringste zu tun.“

    Ja genau! Dieser politisch – korrekte Schwachsinn ärgert mich immer wieder.
    warum merken die Politisch – Korrekten nicht,. wie manipulierbar sie sich dadurch machen, gerade durch die AfD? Er ist derartig dumm und albern.
    Da braucht die AfD ja nur bei irgendeiner Protestaktion mitzumachen – und schon ist sichergestellt, dass zumindest die linken Kräfte ihren Protest gegen nämliche Angelegenheit abrupt einstellen!
    Den reaktionären Kräften ist nur zu empfehlen, sich diese Blödheit ausgiebig zunutze zu machen, was sie ja natürlich auch tun.
    Bei der Friedensbewegung tauchten Rechte auf – und husch – . hielten sich die meisten Linken von Friedensaktionen fern – man sieht ja, wie unpopulär das Thema bis heute ist.
    Vielleicht wird die AfD sich auch mal gegen die Bargeldabschaffung äußern – in dem Moment werden die „Linken“ beginnen deren Vorzüge zu entdecken..
    Kritisierte die AfD anfänglich mal die internationalen Finanzeliten und die USA, war das für Linke plötzlich „antisemitisch“ und „verkürzte Kapitalismuskritik“.
    Bald gelten die armen Banker wahrscheinlich als von „rechten Wutbürgern“ verfolgte Minderheit.
    Wenn man von oben also linken Protest gegen eine Sache abwiegeln und ersticken, dann schicke man doch die AfD dazu und Schluss ist. So einfach ist das..
    Allein schon für diese Funktion unerwünschten Protest zu diskreditieren,, könnten sich die Eliten die AfD gebastelt haben
    . Die Wirklichkeit deren Wahlprogramms zeigt hingegen nichts von Deckungsgleichheit mit linken Zielen, sonder ist durch und durch neoliberal und weder gegen Banken noch gegen die Nato.
    Da drängt sich fast der Verdacht auf, dass der ursprünglche Anschluss an einige eher linke Ziele tatsächlich nur propagandistisch gemeint war, um den linken Protest zu spalten und zu schwächen. Das funktioniert aber nur durch die Blödheit der Überkorrekten……

    .

    +.

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