Journalistisches...

Der Weg in die totale Kontrolle


Was bräuchte es für eine moderne Diktatur? Eine allumfassende Überwachung wäre gut. Am besten in Verbindung mit Sondergesetzen, die der Exekutive erlauben würden, Grund- und Menschenrechte – etwa unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung – auszuhebeln, wo immer ihnen dies notwendig erscheint. Eine allumfassende Propaganda wäre nötig. Und, ja: Hilfreich wäre sicher, wenn die Bürger ihre soziale Existenz nur noch sicherstellen könnten, wenn die Zustimmung der Mächtigen hierzu besteht. Dass letzteres gerade unter dem Label der „Bargeldabschaffung“ auf der Agenda der internationalen Eliten steht, argumentiert der Wirtschaftsjournalist und Autor zahlreicher populärer Wirtschaftsbücher Norbert Häring im Gespräch mit Jens Wernicke.

Weiterleswen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=32030

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4 Gedanken zu “Der Weg in die totale Kontrolle

  1. Paul Paternoga schreibt:

    Norbert Häring hat in vielen Bereichen einerseits ein Gespür für kommende Ungerechtigkeiten gegen uns und andererseits eine fast marxistische Kombinationsgabe zur Definition der Situation.
    Andererseits hat Jens Wernicke die Gabe, Fragen so zu formulieren, dass seinen Gegenübern kritische Antworten in den Mund gelegt werden. Hinzu kommt, dass Jens Wernicke interessante Leute interviewt.

  2. Hella-Maria Schier schreibt:

    Im Hintergrund der wechselnden Schlagzeilen-Themen, wie Ukraine, Griechenland, Flüchtlinge, Syrien schreitet kontinuierlich der Demokratie.Abbau voran und wird leider viel zu wenig beachtet, was natürlich auch so beabsichtigt ist.
    Die drohende Bargeld-Abschaffung wäre ein großer uns drastischer Schritt und muss unbedingt verhindert werden.
    Dazu müssen die Bürger aber viel mehr lernen, die Berichterstattung der Medien zu hinterfragen und nicht nur, das Vordergründige zu sehen.
    Immerhin bedient sich der mainstream, das Sprachrohr der Eliten, extra einer Wortwaffe, um hinterfragendes Denken zu verhindern: Verschwörungstheoretiker.Das darf einen nicht schrecken.
    Für jeden Schritt weiter weg von der Demokratie werden moralische und emotionale Knöpfe gedrückt und wir müssen uns abgewöhnen, wie ferngesteuerte Marionetten darauf zu reagieren, sondern Distanz wahren und mehr denken und hinschauen.
    Im Moment sind die Flüchtlinge und Rechtsparteien ein großes Thema.
    So sehr mir die AfD missfällt, aber ist sie die Besitzerin der eigentlichen Macht?
    Wenn sie die innenpolitische Position des Bösen monopolistisch innehat (außenpolitisch ist es Putin), verstellt sie den Blick auf die anderen gefährlichen Entwicklungen, die eben im Grunde n i c h t nationalistisch sind, sondern kapital-faschistisch und international.
    All die anderen Bedrohungen wie TTIP, Massenüberwachung, Bargeldabschaffung, Kriegsgefahr, Finanzcrash…sind n i c h t nationalistisch orientiert, sondern international gelenkt, so wie die FInanzeliten eben international sind,.
    Dort ist die Konzentration des Kapitals und damit auch die der Macht!
    G e g e n deren Willen ist in Europa wohl kaum mehr viel möglich!
    Und da frage ich mich doch: wollen die Eliten, wollen die Banken und Großkonzerne, wollen die Amerikaner überhaupt ein nationalistisch erstarktes souveränes Deutschland nach Vorstellung der AfD, und dazu noch viele andere europäische „Eigensinnler“-Staaten?
    Oder wollen sie nicht viel eher freie Handelsräume in einem grenzen- und einschränkungsfreien Europa? Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA richteh sich jedenfalls g e g e n souveräne National-Parlamente, die Bargeldabschaffung ist von Brüssel aus geregelt Und die Überwachung ist europaweit.
    Schon die Herzog-Studie zeigte, wie viele unserer Gesetze schon in Brüssel beschlossen werden. Wenn die Eliten doch keine Nationalstaaten mehr wollen, dazu gibt es auch viele ZItate von ihnen, wie gefährlich kann der Nationalismus in Europa dann eigentlich sein? Eine große rechte Gefahr für uns – g e g e n den Willen der Eliten? Na, das möchte ich doch bezweifeln!
    Schade, dass diese Frage nie irgendwo gestellt wird!
    Der Demokratie-Abbau geht von den Finanz-und Wirtschafts-Eliten aus, Deren Ziel, Europa zu zentralisieren passt offenkundig nicht zum nationalistischen Rechts-Ruck (höchstens um die Ecke gedacht). Es fällt auch auf, dass Kritik an den Rechten völlig mainstream-Konform ist, Kritik etwa an TTIP, Kriegspolitik und den Banken aber nicht! Dafür erhält man den Verschwörungstheoretiker- Antisemiten- oder ähnlichen Vorwurf…
    Wenn die nationalistischen Rechten sowohl stark sein, als auch kritisiert werden dürfen, kann das nur heißen, dass sie für die Mächtigen eine wichtige Funktion erfüllen – aber n i c h t die, tatsächlich und dauerhaft an die Macht zu kommen und Europa zu prägen. Also welche? Wann wagt mal jemand, hier weiter zu denken?

    • Jörg Karkosch schreibt:

      Ach, so kompliziert ist das aus meiner Sicht gar nicht: es geht auch hier um teile und herrsche resp. Steuerung. Auch die Europa-Eliten als anti-demokratischste Kräfte in Europa (auf einer Stufe mit den jeweiligen GröFaZen selbstredend) muß doch in Schach gehalten werden. Gegenwind und Posten-Verlust mögen die nicht. Also die müssen mit irgendwelchem Mist beschäftigt werden – so wie wir als EU-Bürger in den Nationalstaaten mit allerlei Tendenzen und sozialen Sorgen.
      Selbst die ganz sicher „zugelassene“ resp. gesteuerte Kritik an den Medien wird so erklärlich. Unsere Vorfahren (auch die Journalie) waren doch nicht „besser“.
      Glaubt man den „Lügenmedien“ nicht mehr, ist ein wichtiges Machtinstrument der gerade als Statthalter Regierenden lädiert und damit deren Macht erschüttert. Das hat diesmal sogar die im neoliberalen Sinne wirksamste aller Parteien überhaupt (die SPD) kalt erwischt. Die wurde tatsächlich ein wenig mit Wahrheiten geärgert und steht so richtig schlecht da. Sonst hat man doch auch nie echte Wahrheiten zu strategisch wichtigen Zeiten thematisiert.
      Die CDU rückt in die Mitte und rechts wird Platz geschaffen für die AfD. Wenn das nicht geradezu orchestriert ist.
      Außerdem wirken die nationalistischen Tendenzen die in gewisser Weise natürlich gegen die Handlungsfähigkeit der EU – unbedingt ein Ziel der Engländer + USA und von deren Strippenziehern mit Bankeranzug natürlich.
      Man organisiert hier lediglich ein Orchester, das viel mit sich selbst zu tun hat, doch irgendwie dem Dirigenten gehorchen muß usw. …die Geschichte von Actio und Reactio.
      Die ganze Flüchtlingsgeschichte paßt in den „5-Jahr-Plan“ 2015-2020 – hätte ich als ehem. DDR-Bürger fast gesagt. Es geht um eine schwache EU und geschwächte Regierungen. Und begleitend brennt natürlich immer die Lunte an „finanztechnischen Massenvernichtungswaffen“. Die sind die Ultima-Ratio im Notfall eines Ungehorsamsfalles.
      Im Schatten dieser „Turbulenzen“ wird der ja bekannte Plan der USA abgespult: 11 Staaten (Nordafrika, Naher Osten = MENA-Region bis rüber nach China) neu sortieren. Russland schwächen, NATO zwangsweise zusammenhalten.

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