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„Geheimdienste, politische Komplizen und rechter Mob unterwandern die Demokratie!“


Die Zerstörung der demokratischen Zivilgesellschaft schreitet sowohl in Europa als auch in Deutschland immer weiter voran. Kaum ein Tag, an dem nicht „wegen des Terrors“ oder „wegen Köln“ weitere Grundrechtseinschnitte, ein Bundeswehreinsatz im Inneren oder anderes erwogen werden. Doch wie kommt es dazu? Fällt derlei vom Himmel, entwickelt sich also ganz von allein? Ganz sicher nicht, meint Bestsellerautor Jürgen Roth im Gespräch mit Jens Wernicke und konstatiert das Vorhandensein klandestiner Strukturen, die als „Staat im Staate“ gezielt die Unterwanderung der Demokratie betreiben.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=30905

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2 Gedanken zu “„Geheimdienste, politische Komplizen und rechter Mob unterwandern die Demokratie!“

  1. Hella-Maria Schier schreibt:

    Für mich hat dieses Thema der rechten Gefahr einige verwirrende, widersprüchliche Aspekte, die leider kaum thematisiert werden. Vielleicht könnten diese Unstimmigkeiten ja auch mal Thema in einem Artikel sein. – Was geht eigentlich wirklich vor?
    Hier folgt jetzt meine durch verschiedene erwähnte Quellen zuzüglich persönlicher Folgerungen etwas ungewöhnlich erscheinende Sicht der Dinge, die ich leider nicht kürzer darstellen kann und die in Teilen sicher provozierend wirkt. Ich kann mich irren, dann verbessern und informieren Sie mich.
    Zunächst, die Zusammenarbeit von Militär-und Geheimdiensten mit (Neo-) Nazis ist nichts Neues, bereits kurz nach dem Krieg fing das wohl an und ist am bekanntesten im Zusammenhang mit den Gladio-Geheimarmeen, aber auch in Lateinamerika arbeitete die CIA mit deutschen und anderen Nazis zusammen.. Den „tiefen Staat“ (Roth) würde ich etwa mit dem mächtigen ultra-konservativen militärisch-industriellen Komplex in den USA vergleichen. Sicher besteht da auch eine Verbindung. Die Rufe nach einem „starken Staat“ in Gestalt von Demokratie-Abbau verschiedenster Art, den man in ganz Europa beobachten kann (Spaniens Maulkorb-Gesetz, Datenüberwachung, Hollandes geplante Zensur des Internets gegen „Verschwörungstheoretiker“….etc.), vermeintlich als Schutz vor Terrorismus, kommen nicht überraschend. Siehe Patriot Act in den USA!
    Aber: w e l c h e r Staat soll da stark sein?? Das scheint mir der Punkt, der nicht richtig erläutert wird.
    Der deutsche Nationalstaat? Bzw. Frankreich, Italien etc.? Doch eher nicht.
    Es soll möglichst unbemerkt ablaufen (mit Zitaten und Quellen belegbar), ist aber, wenn man hinschaut klar zu beobachten, dass immer mehr Kompetenzen und Entscheidungsmacht weg vom Nationalstaat nach Brüssel verlagert werden.
    Da erinnere ich an die Herzog-Studie, nach der ein Großteil der Bundesgesetze bereits in Brüssel beschlossen werden.
    Herzog Studie: zwischen 1998 und 2004 wurden 84% der deutschen Bundesgesetze nicht hier sondern in Brüssel gemacht von Politikern, die nicht gewählt worden sind und die wir nicht abwählen konnten. Herzog sagte daraufhin: „es stellt sich die Frage ob man die BRD überhaupt noch als parlamentarische Demokratie bezeichnen kann.“
    Friedrich Moser “ Brüssel Business, wer steuert die europäische Union?“
    „Deutschland hat keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft für alle Ewigkeit“ Angela Merkel, CDU-Jahrestag 16.6.2005

    Interessant auch Schäubles Pläne, sehr bald die Polizeigewalt der EU auszubauen:
    „Während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft will Bundesinnenminister Schäuble die europäische Polizeibehörde Europol umstrukturieren und schlagkräftiger machen – Die Europa-Polizei solle weitaus mehr Befugnisse und mehr Personal bekommen, berichtet die Zeitung „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf ein Arebitskonzept…https://www.youtube.com/watch?v=A8pOr7VTFwk

    Schließlich denke man , an die ganze offenkundige Macht der Troika, mit Staaten wie Griechenland zu machen was sie will.
    Die Freihandelsabkomen TTIP, TISA etc. haben eindeutig die Funktion, die Macht der Nationalstaaten samt ihren noch bestehenden demokratischen Strukturen a u s z u h e b e l n! . Nach meinem Eindruck zugunsten eines transatlantisch orientierten Superstaates Europa.Sonst ergibt das keinen logischen Sinn.
    Unsere Nationalstaaten sind für das Großkapital ein überholtes Modell, dass den Ausbau freier, von ihnen kontrollierbarer Handelsräume behindert. Angesichts der Bedrohung durch die wachsende Konkurrenz der BRICS Staaten sollen Handelshemmnisse zügig schwinden, das betrifft „lästige“ demokratische Prozeduren ebenso wie nationale Besonderheiten und Interessenswahrungen.
    Auch Marx und Lenin beschreiben den systemimmanenten Spätzustand des Kapitalismus als Auflösung aller nationalen Strukturen..

    „Die Bourgeoisie hat durch die Exploitation des Weltmarktes die Produktion und Konsumtion aller Länder kosmopolitisch gestaltet.“ (Marx)

    „… Niederreißung der nationalen Schranken, Herausbildung der internationalen Einheit des Kapitals, des wirtschaftlichen Lebens überhaupt, der Politik, der Wissenschaft usw.“ (Lenin)

    „Die Welt (ist)… heute komplizierter und darauf vorbereitet, auf eine Weltregierung hinzumarschieren. Die übernationale Souveränität einer geistigen Elite und der Weltbankiers ist bestimmt der nationalen Selbstbestimmung, wie sie in den vergangenen Jahrhunderten praktiziert worden ist, überlegen“ David Rockefeller

    „….Doch in der heutigen Zeit versucht die westliche Welt unter Nutzung moderner Hilfsmittel beharrlich, für eine internationale kulturelle Gleichschaltung zu sorgen. Ich bewerte das Aufzwingen der westlichen Kultur gegenüber den anderen Völkern und die Abwertung unabhängiger Kulturen als verdeckte Gewalt und halte es für äußerst schädlich.“ Groß-Ayatollah Khamene des Iran Nov 2015, nach Pariser Anschlägen

    Angesichts dieser Situation, in der man sehr wachsam den Ausbau der Macht in Brüssel verfolgen müsste. ertönt jedoch derzeit am lautesten die Warnung vor erstarkenden Nationalismen in der EU, repräsentiert durch wachsenden Rechtspopulismus/radikalismus in fast allen Staaten, und dieser ist ja auch klar erkennbar. Er positioniert sich aber trotz kapitalistischer Ausrichtung, soweit ich erkenne, g e g e n die Macht der EU sowie auch der US-FInanzeliten. Dies ist überhaupt der Ursprung vieler heute eindeutig rechter Parteien: sie entstanden als mehr oder weniger bürgerliche Reaktion auf den Machtausbau der EU und gegen den Euro. Nationalistisch- rechtsradikal wurden sie erst später.Gemäßigte Mitglieder traten daraufhin aus, radikale rückten nach.
    Jetzt kann man sich ruhig mal ein paar Gedanken erlauben. Meine Vermutungen fand ich jedenfalls durch ein Interview von DWN mit der früheren irischen EU-Politikerin der Grünen, Patricia Mc Kenna bestätigt, die heute Präsidentin von „Europeans for Democracy “ ist. Sie bezeichnet die Radikalisierung des Parteienspektrums in Europas als die eindeutige Folge einer langjährigen gezielten und aufwändig finanzierten Propaganda aus Brüssel mit dem Ziel jeglichen kritischen Widerstand gegen den Euro und die Macht der EU als „radikal“, vor allem „rechts“ zu diskreditieren! Das ist keine Phantasie, sondern offensichtlich Tatsache und passt auch im Übrigen gut zu der hiesigen Praxis Anti-TTIP-Demonstranten, Kriegsgegner und anderen Widerstand gegen den mainstream als „rechts“ zu diskreditieren.
    Die damit verbundene „Anrüchigkeit“ hielt, laut Mc Kenna, bürgerlich gemäßigte Euro- und EU-Skeptiker davon ab, sich zu ihrer Haltung offen zu bekennen. Infolgedessen blieben außer ein paar Linksradikalen vor allem die Kritiker aus dem rechts-nationalistischen Spektrum übrig und zogen weitere entsprechende und radikalere Kräfte zu sich, die so die Chance sahen, Politik machen zu können. Dergestalt repräsentierte sich jeglicher EU und EURO-Widerstand dann eindringlich als rechtslastige, völkische Pfui-Haltung, was vor her nicht der Fall war und es war . dem mainstream möglich, jeden Widerstand gegen die EU-Macht ideologisch zu diskreditieren.
    Das ist Propaganda. Mir scheint das ziemlich bedeutend, denn es wäre eine vom mainstream b e w u s s t a u f g e b a u t e „rechte Gefahr“. Man kann sie herstellen, bis sie ganz real ist, solange man sie braucht..?
    Schäuble sagte ja neulich, der nationalistische Rechtsruck werde wieder zurückgehen – wenn er nicht mehr gebraucht wird?
    Und: „Ich bin bei aller krisenhaften Zuspitzung im Grunde genomen entspannt.- Warum? – weil, wenn die Krise großer ist, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen größer.“ Wolfgang Schäuble https://www.youtube.com/watch?v=t7tnuCY8qjs bei: 1.50.49 “
    „Wir können eine politische Union (EU) nur erreichen, wenn wir eine Krise haben“ New York Times

    Die Eliten- Propaganda erfüllte darüber hinaus die Funktion, die Organisationsform Nationalstaat a n s i c h , die ja weder undemokratisch noch gar rassistisch sein muss (oder ist Norwegen z-B. ein Nazi-Staat?).als rechts und gefährlich erscheinen zu lassen, so dass sich gegen eine Machtverlagerung zur EU möglichst wenig Widerstand regen sollte. Brüssel könnte sogar als Retter vor einem neuen deutschen Faschismus auftreten und, notfalls per Notstand, die Macht übernehmen – ohne irgendeinen Widerstand von links, der sonst sicher gegeben wäre! Denken Sie mal darüber nach.
    Wenn man sich zudem Gladio in Erinnerung ruft, weiß man, dass aller Terror inszeniert werden kann – und warum nur linker? Wenn man ein Nazi- Bedrohungsszenario will, um den Nationalstaat zugunsten einer EU-Konzerndikatatur zu diskreditieren, empfiehlt es sich diesmal, rechten Terror zu forcieren. Von diesen Hintergrund-Strategien brauchen außer den Geheimdiensten nur die Leitfiguren zu wissen.Während islamistischer Terror öfter, wahrscheinlich zu Recht, der Inszenierung verdächtigt wird, tut das bei Nazi-Terror niemand, obwohl das natürlich ebenso möglich ist. .
    Das ist eine dümmliche Befangenheit, die jede Macht leicht ausnutzen kann und die nichts Gutes bewirkt. – Die Linken werden durch den Widerstand gegen die möglicherweise absichtlich forcierte nationale, hier „deutsche“ Gefahr, von der nötigen Gegenwehr gegen den Aufbau eines viel mächtigeren Euro-Faschismus in Brüssel abgelenkt. Sie kämpfen an zwei Fronten und merken anscheinend nicht, dass sie von dem Großkapital instrumentalisiert werden, gegen das sie gleichzeitig kämpfen.
    „Manipulationstechniken sitzen also gleichsam parasitär auf Schwachstellen unseres Geistes auf. Sie sind dabei stets so beschaffen, dass sie das Scheinwerferlicht unseres Bewusstseins unterlaufen, also von uns praktisch nicht bemerkt werden, so dass es uns auch schwer fällt, uns gegen sie zu schützen.“ Rainer Mausfeld

    Dergleichen zu sagen, ist dann angebl. „Verschwörungstheorie“. Ein Großteil der Linken hat den (angeblich verkürzten) Antikapitalismus schon quasi aufgegeben und wettert neuerdings gegen Antiamerikanismus und Antisemitismus, sobald es zu Kritik an den Eliten kommt, sogar an Krieg. So wird das Bild wahrscheinlich vervollständigt dadurch, dass auch die Linken infiltriert und unterwandert wurden, um sie für die Finanzinteressen unschädlich zu machen.
    Das vorraussichtliche Verhalten der Linken angesichts einer „völkisch- nationalistischen Gefahr von Rechts“, ist ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie.
    Die Linken helfen so dabei, das Machtzentrum nach Brüssel zu verschieben und vergessen anscheinend, dass dies dem Aufbau einer Diktatur der Großkonzerne dient,dass dieser Apparat nichts Demokratisches im Sinn hat und schon gar nicht die Befreiung der Menschheit bedeutet. .

    Linkspolitikerin Katja Kipping will, nach der Inhaltsangabe ihres Buches zu schließen, die Flüchtlingsströme dazu nutzen, vom Konzept des Nationalstaats wegzukommen, in dem sie für ein „Europa der Einwanderung“ plädiert.
    Auch von anderen Linken hört man seit längerem Ähnliches:
    Joschka Fischer zu seinem Buch „Risiko Deutschland“ bei „Die Welt“ 7.2.2005
    „Deutschland muss von außen eingehegt, durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden“
    „Die deutsche Nation ist unser Gegner“ Jutta Ditfurth „Das System in Deutschland zum Absturz bringen“
    Taz.de : Super, Deutschland schafft sich ab. In der Mitte Europas entsteht bald ein Raum ohne Volk. Schade ist das aber nicht. Denn mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird“87
    „Es geht nicht um recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land“ Bündnis90 Die Grünen“ – aber warum und woher nimmt eine Partei das Recht dazu?

    Ein solches Europa erscheint aber ganz im Sinne der Eliten in Brüssel und Washington, ist ihr das egal? ,Es unterstützt doch noch dazu die Kriegspolitik der USA im Nahen Osten. Würden all die Kriegsvertriebenen in die USA flüchteten, könnten die Politiker der Bevölkerung den Krieg nicht mehr verkaufen!! Auch deshalb soll lieber Europa alle aufnehmen.und vor allem wir.
    Ob bewusste Migrationswaffe oder nicht – es scheint ganz offensichtlich, dass die Flüchtlingsströme den Plänen der Eliten nützen. Ausgerechnet der Milliardär Soros, der verschiedene Farbrevolutionen unterstützte, spricht sich dafür aus, dass möglichst alle zu uns kommen sollen. Glauben die Linken eine Revolution machen zu können, indem sie die Kapitalisten erst so richtig mächtig werden lassen?
    Im Kampf gegen die Bedrohung einer neuen deutschen Nazi-Gefahr, die man ihnen vermutlich als Köder hingeworfen hat, verhelfen sie dem Kapitalismus zum Sieg.

    „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen,was da beschlossen wurde,dann machen wir weiter Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ Jean-Claude Juncker

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