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„Der größte legale Betrug der Geschichte“


Zurzeit wird der Ruf nach einem „starken Staat“ immer lauter. Strengere Gesetze oder zumindest die strengere Einhaltung von Gesetzen erscheinen als probate Mittel zur Regulierung von Verhältnissen, die manche als chaotisch empfinden. Doch wird dabei nicht vergessen, dass Recht und Gesetz noch nie allen gleichermaßen nützlich waren? Wie duldsam der Staat systematischen Verbrechen zugunsten einiger weniger zuschaut, wusste schon Brecht zu sagen: „Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“ Man könnte meinen, seit Brechts Zeiten hätte sich da einiges getan. Doch ist dem wirklich so, wenn die Politik im Lande gemeinsam mit den mächtigsten Versicherungskonzernen „den größten legalen Betrug der Geschichte“ wider die eigene Bevölkerung organisiert, wie Holger Balodis dies im Gespräch mit Jens Wernicke kritisiert?

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=30991

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2 Gedanken zu “„Der größte legale Betrug der Geschichte“

  1. ein Menschen schreibt:

    Ob Riesterrente oder das staatliche Rentensystem, welche beide auf Ausbeutung/Enteignung setzen sind dem „unrechtmäßigen“ und verbotenen Schneeballsystem sehr gleich.
    Selbst die GKV, im Gesundheitssystem, hier die AOK setzt auf Ausbeutung und der gesundheitlichen Gefährdung von Mitgliedern oder gar Zwangsmitglieder.

    Besonders perfide ist, bei diesen o.g. Systemen, dass die gar unter Zwang abgeschlossen werden müssen und private Vorsorge gar durch Richter wie in der NS Zeit, heute unter Hartz IV mittels Willkür enteignet.

    Die Willkür unter Hartz IV Entrechtung, Enteignungen, Zwangsarbeit, Diskriminierungen etc.. kann man locker mit der verurteilten Willkür unter der NSDAP vergleichen, aber siehe oder vgl. selbst:
    http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv006132.html Rn. 126 – 144

    Bei Bedarf schicke ich ihnen auch gerne einige passende Links zu jeder Position, der Willkür unter Hartz IV, welche das BVerfG damals bei den – nicht Regime treuen Sklaven und andere Menschen – aufführte.

  2. ThomasPaulsen schreibt:

    Das staatliche Rentensystem scheint mir nicht viel besser zu sein.

    http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232670/publicationFile/63947/freiwillig_rentenversichert_ihre_vorteile.pdf

    Wenn ich mir die Zahlen ansehe (Seite 11):

    Beitrag 13 576,20 Euro p.A (Höchstbetrag), Rente steigt um monatlich 59,35 Euro

    Macht 228,7 Monate (19 Jahre!!) , bis der eingezahlte Beitrag wieder zu heraus ist.
    Bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren also muss man also 86 werden, um nicht draufzuzahlen.

    Ja, Verzinsung nicht berücksichtigt, Rentensteigerungen nicht berücksichtigt, Agenda 2020 (-> weitere Absenkung des Rentenniveaus) nicht berücksichtigt.

    Ich bin auch kein Fachmann.

    Das mal detailliert durchzurechnen und auch entsprechend anzuprangern wäre aber m. E. dringend notwendig!

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