Journalistisches...

Vorsicht, Verschwörungstheorie!


Daniele GanserHaben Sie es auch schon gelesen: Auf Friedensdemonstrationen trifft man heutzutage angeblich viele Rechte an. Die meisten, die das Völkerrecht verteidigen oder die Auswüchse des Casino-Kapitalismus kritisieren, sind latente Antisemiten. Wer gegen TTIP ist, verbirgt hinter linker Attitüde vielleicht nur dumpfen Nationalismus und Querfront-Sympathie. Und diejenigen, die nicht gleich alles glauben, sondern auf Ungereimtheiten auch hinweisen und sich der Mehrheitsmeinung nicht per se beugen: das sollen alles Spinner sein, denn sie glauben an „Verschwörungstheorien. Was aber meint dieser Begriff eigentlich? Wo kommt er her? Und warum wird er aktuell so häufig verwandt? Darüber sprach Jens Wernicke mit dem Schweizer Friedensforscher Daniele Ganser, den Medien und interessierte Kreise seit einiger Zeit selbst als „Verschwörungstheoretiker“ zu diskreditieren versuchen.

Herr Ganser, durch WikiLeaks und andere sind in der letzten Zeit einige brisante Dokumente, die staatliche Mechanismen zur Manipulation respektive Lenkung der öffentlichen Meinung offenbaren, an die Öffentlichkeit gelangt. Da wurde inzwischen nicht nur belegt, dass etwa im „Krieg um die Köpfe“  seit einiger Zeit ganz gezielt Frauen propagandistisch angesprochen werden, um auch und insbesondere diese zur Zustimmung zu westlichen Kriegen im Nahen Osten zu bewegen. Da gibt es inzwischen auch Papiere, die darlegen, wie mit Spins und Propaganda diejenigen, die die richtigen Fragen stellen, in Verruf gebracht werden sollen. Was ist hier über die entsprechenden Strategien von Seiten der Mächtigen bekannt?

Wir stecken heute mitten im Informationskrieg. Immer mehr Menschen erkennen das und wachen sozusagen auf. Diese wachen Menschen lehnen Kriegspropaganda ab und versuchen, sich ein eigenes Bild von der Welt und den politischen Ereignissen zu machen, zum Beispiel indem sie verschiedene alternative Medien konsumieren. Es ist heute wichtig zu verstehen, dass die Massenmedien in diesem laufenden Informationskrieg benutzt werden, um die Menschen zu lenken und zu steuern. Wie Edward Bernays in seinem Buch „Propaganda“ schon 1925 erklärte, kann man das Denken der Öffentlichkeit ganz genauso dirigieren wie eine Armee die Körper ihrer Männer dirigiert. Aber nur so lange wie die gelenkten Menschen sozusagen schlafen und sich dieser Steuerung gar nicht bewusst sind. Wenn sie aber mal aufwachen und die Realität des Informationskrieges erkennen, wird es viel schwieriger, sie zu lenken. Dann funktioniert die Regel von Bernays nicht mehr, und genau das erleben wir derzeit bei tausenden von Menschen.

Nehmen wir das konkrete Beispiel Irakkrieg 2003. Damals ging es im Informationskrieg darum, dass die US-Regierung unter Präsident Bush die Heimatfront, also die eigene Bevölkerung, davon überzeugen wollte, dass der Irakkrieg richtig, notwendig und gerecht sei. Das war keine einfache Aufgabe für die Propagandaabteilung im Weissen Haus und die Massenmedien im Mainstream wie CNN oder New York Times. Denn in Wahrheit handelte es sich um einen illegalen Angriffskrieg ohne UNO-Mandat, der bis heute über 1 Million Menschenleben gefordert und den Aufstieg der Terrormiliz IS erst ermöglicht hat. Die Aufgabe der Kriegspropaganda ist es, diese unschönen Fakten in den Hintergrund zu rücken und den Krieg als wertvollen Beitrag zu den Menschenrechten darzustellen.

Natürlich wird der Informationskrieg an der Heimatfront nicht mit Flugzeugträgern oder Landminen geführt. Sondern mit Bildern und Worten. Konkret hat die Bush-Administration damals behauptet, der irakische Diktator Saddam Hussein habe etwas mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 zu tun. Das war völlig erfunden und erlogen. Aber es hat funktioniert. Denn 9/11 ist ein Trauma in den USA und auch in Europa, ein schlimmes Ereignis, das sich tief in die Seelen der Menschen eingegraben hat. Man kann es nicht leicht vergessen. Im Informationskrieg wurde das Trauma mit dem neuen Feind, also Irak, verbunden. Dadurch erhielt der Irak einen schlechten Ruf. Und das funktioniert wirklich. Bei einer Umfrage im Jahre 2006 erklärten 85 Prozent der US-Soldaten im Irak, dass ihre “Hauptmission” darin bestehe, “Saddam für seine Rolle bei den Terroranschlägen vom 11. September zu bestrafen”. Das Verrückte ist: Saddam hatte nichts mit 9/11 zu tun! Aber die Kriegspropaganda hat das in die Köpfe der Soldaten eingetrichtert, indem es immer wieder und zudem von verschiedenen Medien gesagt wurde. Tatsächlich muss man eine Lüge nur dauernd und in verschiedenen TV-Sendungen und Zeitungen wiederholen, dann wird sie oftmals geglaubt. Die Wiederholung ist das Entscheidende.

Eine weitere Lüge, welche die US-Administration an der Heimatfront einsetzte, war die Behauptung, der Irak besitze ABC-Waffen. Heute wissen wir, auch das war eine Lüge. Außenminister Colin Powell, der im Februar 2003 diese Lüge kurz vor dem US-Angriff im UNO-Sicherheitsrat der Welt präsentierte, zeigte später Reue und erklärte 2005, er fühle sich „furchtbar“, dass er vor der UNO angebliche Beweise für Massenvernichtungswaffen vorlegte, die sich als falsch erwiesen haben. Diese Rede sei ein „Schandfleck“ in seiner politischen Karriere.

Wenn nun unabhängige Historiker mit Spezialgebiet Zeitgeschichte kommen und diese einfachen Tricks der breiten Öffentlichkeit in Vorträgen, Büchern und Interviews darlegen, dann werden die Mächtigen der Welt, die sogenannten 1 Prozent, natürlich nervös. Die Machtelite mag es nicht, wenn ihre Strategien, die jenseits aller Ethik ablaufen und nur darauf abzielen mehr Geld und mehr Macht anzusammeln, demaskiert werden. Daher werden auch die Intellektuellen angegriffen, wenn sie den Machtmissbrauch offen und deutlich kritisieren.

Und wie wird das dann gemacht? Wie läuft das ab?

Ich habe es persönlich in den letzten Jahren immer wieder erlebt, dass einige meiner kritischen historischen Fragen lächerlich gemacht wurden. Man versuchte, sie dadurch zu schwächen. Ich untersuche ja vor allem die Energiewende und den globalen Kampf um Erdöl und Erdgas. Aber ein anderes meiner Forschungsgebiete sind die Terroranschläge vom 11. September 2001, kurz 9/11. Was damals passierte, ist bis heute ungeklärt. Speziell über den Einsturz von World Trade Center 7, das nicht von einem Flugzeug getroffen wurde, wird viel gestritten, vor allem in den USA. Zwei Thesen stehen hier im Raum: Feuer oder Sprengung. Nun beobachte ich seit Jahren diese Debatte, denn sie ist ohne Frage historisch relevant. Denn die Überwachung der Bürger, die hohen Ausgaben für das Militär, der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan und auch der Irakkrieg, welcher in Folge auch Syrien destabilisiert hat: all das gründet auf 9/11 und wird hiermit legitimiert. Daher müssen wir die verschiedenen Geschichten und Fragen zu diesem Tag ganz genau untersuchen.

Doch einige mächtige Menschen möchten auf keinen Fall, dass 9/11 nochmals untersucht wird. Das sei längst geklärt. Präsident Bush hat selber 2001 vor der UNO erklärt, dass seine Geschichte zu den Anschlägen die Wahrheit sei. Alles andere seien „Verschwörungstheorien“, und die dürfe man auf keinen Fall glauben. Auch heute, 14 Jahre nach den Anschlägen, tobt zu 9/11 allerdings ein heftiger Informationskrieg.

Die 9/11-Debatte wird in diesem Informationskrieg zum Beispiel gezielt mit Blödsinn kontaminiert, wie Sabine Schiffer und andere wunderbar herausgearbeitet haben. Dadurch werden wichtige und zentrale Frage, wie etwa die bezüglich des WTC7 auch als Blödsinn eingefärbt, obschon sie das nicht sind.

Wer sich im Informationskrieg aber nicht auskennt, der verliert schnell den Überblick oder bekommt ein ungutes Gefühl und wendet sich dann enttäuscht ab. Genau das ist auch das Ziel solcher Manipulationen. Außerdem versucht die Machtelite nach wie vor, die kritischen Stimmen mit dem Vorwurf „Das sind doch alles Verschwörungstheoretiker!“ mundtot zu machen. Man stellt die 9/11-Forscher also in die Spinner-Ecke und hofft, die Bevölkerung hört nicht auf sie. Mein Eindruck ist aber, dass dieses Spiel mit den Stigmata inzwischen immer weniger funktioniert.

Spiel mit den Stigmata? Welche Stigmata meinen Sie? Und welches Spiel?

Nun, die Liste ist lang. Aber die bekanntesten stigmatisierenden, verleumderischen Zuschreibungen sind wohl jene, dass man ein „Verschwörungstheoretiker“, „Antiamerikaner“ oder „Querfrontler“ sei.

Die USA sind ja gegenwärtig – und als Historiker gesprochen – das Imperium, also der mächtigste Staat der Welt. Wer den Machtmissbrauch des Imperium aber anspricht, und der ist empirisch messbar, wird in den NATO-Ländern umgehend als „Antiamerikaner“ stigmatisiert. Das ist Teil des Informationskrieges. So wird die Heimatfront bekämpft. All diese Stigmata werden auch verwendet, um zum Beispiel die 9/11-Debatte und die hier notwendigen Fragen zu unterdrücken. Nun sind aber viele Menschen in den NATO-Ländern nicht blöd. Sie wissen, dass sie zum Irakkrieg belogen wurden. Sie haben erkannt, dass die USA ein Imperium sind, das rücksichtslos die eigenen Interessen verfolgt. Immer mehr Menschen erkennen auch, dass Kriege oft mit Lügen beginnen. Daher sind diese Menschen nun wachsam, es sind alleine in Deutschland hunderttausende.

Weil ich selber auch schon mit den oben genannten Kampfbegriffen angegriffen wurde, weiß ich aus eigener Erfahrung, wovon ich spreche. Im Jahre 2006 habe ich zum Beispiel in der Schweizer Zeitung Tages Anzeiger einen Text zu 9/11 publiziert, in dem ich auch auf das WTC7 einging und die Frage in den Raum stellte: Feuer oder Sprengung? Daraufhin hat mich die US-Botschaft in der Schweiz umgehend als „Verschwörungstheoretiker“ angegriffen. Das war unfair. Aber im Kontext des Informationskrieges, in dem wir stecken, war das die normale und zu erwartende Reaktion des Imperiums. Danach erhielt ich aber von vielen Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz E-Mails, die in etwa sagten: „Diese Fragen zu WTC7 sind wichtig. Bleiben Sie mutig. Bleiben Sie dran. Wir brauchen Historiker wie Sie, welche einen kritischen Blick auf die Zeitgeschichte werfen.“ Es sind derart viele E-Mails, dass ich empirisch festhalten kann: Tausende von Menschen werden von den oben genannten Stigmata inzwischen nicht mehr abgeschreckt. Sie bilden sich selber eine Meinung. Zudem greifen diese kritischen Mediennutzer jetzt über Leserbriefe und Postings in den sozialen Medien wie Facebook selber in die Debatte ein.

Ist denn bei diesen Begriffen irgendwie nachweisbar, dass Ihre Verwendung aus den Kreisen, denen Sie nutzen, heraus initiiert, also angestoßen ist?

Ja, das ist beispielsweise beim Begriff „Verschwörungstheoretiker“ ganz klar der Fall. Er stammt aus dem Arsenal der psychologischen Kriegsführung und wurde von der CIA erstmals 1967 als semantische Waffe im Informationskrieg etabliert.

Damals haben verschiedene Forscher und Juristen in den USA damit begonnen, kritische Fragen zum Mord an Präsident Kennedy zu stellen. Kennedy wurde ja 1963 erschossen. Die Theorie vom Einzeltäter Lee Harvey Oswald entspricht bis heute der offiziellen US-Geschichtsschreibung. Wer daran zweifelte, wurde gemäß CIA sofort und gezielt als „Verschwörungstheoretiker“ angegriffen. Die CIA wusste, dass man mit derlei Stigmata und Verunglimpfung den Informationskrieg im Sinne ihrer Interessen zu beeinflussen vermag. Warum sie das tat, ist bis heute umstritten. Als erwiesen dürfte aber gelten, dass hier viel vertuscht und gezielt manipuliert worden ist. Die taz hat hierzu vor einiger Zeit einen guten Kommentar veröffentlicht, der den aktuellen Forschungsstand gut zusammenfasst. Darin heißt es unter anderem:

„Bis heute sind tausende Seiten von CIA-Dokumenten aus Gründen der nationalen Sicherheit gesperrt. Darunter sind auch so scheinbar banale Papiere wie die Steuerbescheide des Lee Harvey Oswald, weil dieser zum Sündenbock aufgebaute inoffizielle Mitarbeiter der Geheimdienste vermutlich von einer Strohfirma ein Gehalt bekam. Dass ‚normale‘ Kriminelle oder fremde Kommunisten zu einer solchen Zurückhaltung von Akten ebenso wenig in der Lage sind wie zu der Manipulation von Autopsiefotos spricht für die Mittäterschaft staatlicher Behörden an diesem Mord (…).“

Und dasselbe läuft jetzt mit 9/11: Wer die Bush-Version nicht für die Wahrheit hält, ist ein „Verschwörungstheoretiker“.

Derzeit haben wir folgende Situation: Eine Gruppe von Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie viele es sind, ist schwer zu sagen, haben das fest so im Gehirn verankert: Zu 9/11 gibt es entweder die Version von Bush oder aber komische Verschwörungstheorien. Diese Menschen haben nicht begriffen, dass alle Geschichten zu 9/11, also auch die Geschichte von Bush, per definitionem Verschwörungstheorien sind, weil es jeweils um eine geheime Absprache von zwei oder mehr Menschen geht, um mit Gewalt ein politisches Ziel zu erreichen, was ja den Kern jeder Verschwörung ausmacht.

Bush hat natürlich nie zugegeben, dass auch seine Geschichte eine Verschwörungstheorie ist. Einige Menschen haben aber inzwischen erkannt, dass er keine gute und glaubwürdige Quelle ist, weil er zum Beispiel auch zum Irakkrieg gelogen hat. Das ist für uns Historiker ein ernsthaftes Problem. Denn es ist eine historische Pflicht, schlechte Quellen zu prüfen, indem man andere Quellen in die Debatte mit einbezieht, also etwa den Architekten Richard Gage aus San Francisco, der den Einsturz von WTC7 sehr genau untersucht hat. Eigentlich müssten auch die Journalisten bekannte schlechte Quellen meiden, aber sie haben fast alle die Geschichte von Bush nacherzählt und verteidigen sie bis heute. Gage hingegen wurde nach einem Auftritt in Berlin in diesem Jahr von der Bild Zeitung umgehend als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. Das ist falsch, unehrlich und unhöflich.

Das Muster in diesem Informationskrieg ist immer dasselbe und völlig simpel. Im Kern ist es eine beschämend einfache Taktik, aber sie funktioniert immer wieder: Statt dass die Fragen bezüglich WTC7 sachlich diskutiert werden, also mit Argumenten dafür und dagegen, so wie es in der historischen Wissenschaft eigentlich normal ist, wird einfach die Person, welche die Frage aufwirft, als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. Das ist Richard Gage passiert. Das ist mir passiert. Das ist dem klugen deutschen Journalisten Matthias Bröckers passiert. Das ist dem mutigen früheren SPD-Bundesminister für Forschung Andreas von Bülow passiert. Und vielen anderen auch, welche sich kritisch mit 9/11 auseinandergesetzt haben.

Und inzwischen, so scheint es, werden immer mehr Menschen, die kritische Fragen auch zu anderen Themen stellen, mit derlei Stigmata überhäuft. Das geht teilweise schon soweit, dass, wer feststellt, dass Regierungen lügen oder große Konzerne einen Großteil des Welthandels beherrschen, inzwischen schnell in Verruf kommen kann. Oder dass ernsthaft behauptet wird, wer gegen TTIP demonstriere, lehne sich „gedanklich bei Pegida-Bachmann, Marine Le Pen und Donald Trump“ an, sei also Rassist, Nationalist und womöglich Schlimmeres.

Was denken Sie denn, können die Mediennutzer tun, um derlei Diffamierungen zu durchschauen und sich der durch diese intendierten Manipulation zu entziehen? Gibt es da ein einfaches „Rezept“?

Ja. Selber Denken und sich ohne Angst eine eigene Meinung bilden. Zudem sollte man der Anwendung von Gewalt, also Krieg, Terror, Folter und Vergewaltigung, kritisch gegenüberstehen.

Niemand kann alles wissen. Und niemand kann alles lesen. Aber jeder muss selber festlegen, welche Themen ihn interessieren. Dann soll er zu diesen Themen, also zum Beispiel zum Thema „Informationskrieg“, breit lesen und sich informieren nach der alten Regel: Alles prüfen, das Beste behalten.

Ich bedanke mich für das Gespräch.

Daniele Ganser (Dr. phil.) ist Schweizer Historiker, spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945 und Internationale Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, Ressourcenkämpfe und Wirtschaftspolitik. Er unterrichtet an der Universität St. Gallen (HSG) zur Geschichte und Zukunft von Energiesystemen und an der Universität Basel im Nachdiplomstudium Konfliktanalysen zum globalen Kampf ums Erdöl. Er leitet das Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER) in Basel.

Weiterlesen:

Artikel: „The Term ‘Conspiracy Theory’ — an Invention of the CIA
Artikel: „In 1967, the CIA Created the Label ‘Conspiracy Theorists’ … to Attack Anyone Who Challenges the ‘Official’ Narrative
Artikel: „Selbst denken nicht erwünscht
Artikel: „Terror und Tabu
Artikel: „Die dunkle Seite von Wikipedia
Artikel: „Ich bin Verschwörungstheoretiker – und das ist gut so!

Hinweise:

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Weitere Veröffentlichungen von Jens Wernicke finden Sie auf seiner Homepage www.jenswernicke.de. Dort können Sie auch eine automatische E-Mail-Benachrichtigung über neue Texte bestellen.

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60 Gedanken zu “Vorsicht, Verschwörungstheorie!

  1. Pingback: Vorsicht, Verschwörungstheorie! | Steven25's Blog

  2. MMS – Mainstream-Medien-Schelte in Sachen Afghanistan

    Dank einer nahezu flächendeckenden Ignoranz der Mainstream-Medien – NSNBC einmal ausgenommen – kann der Militärisch-Industrielle Komplex ungestört die Plünderung Afghanischer Bodenschätze vorantreiben; es geht dabei um eine Beute von 3-4000 Milliarden US-Dollars.

    Siehe „Nun, da der Hurensohn tot ist …“

    A. Ideen-Neuheit: Einen Afghanen über Afghanistan befragen
    Von Greg Palast für Vice Magazine
    Freitag, 10. Mai 2013
    (…) Außerdem wissen die Taliban: Eine Vier-Billionen-Dollar- Belohnung erwartet diejenigen, die ein Friedensabkommen unterzeichnen. Die US Air Force hat komplette Luftbildaufnahmen der afghanischen Ressourcen durchgeführt und veröffentlicht
    Russische Tests zur Messung der nationalen unerschlossenen Bodenschätze in Gold (in Badakhshan), Kupfer (Balkhab), Eisen (Haji-Gak), Kobalt (Aynak) Karbonatit (Khanneshin), Zinn (Dusar-Shaida) und vieles mehr. Afghanistan könnte das Saudi-Arabien des reichen Gesteins sein.
    Aus den veröffentlichten US-Berichte Links herausgehalten (aber etwas, was ich ausgegraben von Altpapier CIA-Akten nicht von Computern gelöscht) war die wertvollste aller Verstecke: Uran, möglicherweise die weltweit größte Lagerstätte. Die Sowjets hatten heimlich das Uran abgebaut, nur mit importierten russischen Arbeitern, bis sie wieder nach Hause gejagt wurden im Jahr 1988.
    Uranabbau schlägt den Opiumhandel grün und blau (welcher sich nach Myanmar verlagert, sowieso). Die Karzai-Regierung hofft, einen Weg zum Reichtum als Vermächtnis zu hinterlassen, aber dieser Reichtum kann nicht ausgegraben werden, bis der Boden darüber frei ist von Landminen und Fanatikern/Wahnsinnigen.
    Staatliche chinesische Unternehmen stehen Schlange in Kabul mit Schaufeln und unterzeichnen Boni. Maroofi mag chinesische Unternehmen – sie stellen eher Arbeitsplätze als Bakschisch bereit. Im Gegensatz zu westlichen Unternehmen. (…)

    http://www.gregpalast.com/now-that-the-sob-is-dead-a-nove l-idea-asking-an-afghan-about-afghanistan/

    Übersetzt mit Google Translate.

    Die Angaben von Palast wurden bestätigt durch Michel Chossudovsky und Malalai Joya:

    B. The war on Afghanistan is part of a profit driven agenda: a war of economic conquest and plunder, a resource war.
    While Afghanistan is acknowledged as a strategic hub in Central Asia, bordering on the former Soviet Union, China and Iran, at the crossroads of pipeline routes and major oil and gas reserves, its huge mineral wealth as well as its untapped natural gas reserves have remained, until June 2010, totally unknown to the American public.
    According to a joint report by the Pentagon, the US Geological Survey (USGS) and USAID, Afghanistan is now said to possess “previously unknown” and untapped mineral reserves, estimated authoritatively to be of the order of one trillion dollars (New York Times, U.S. Identifies Vast Mineral Riches in Afghanistan – NYTimes.com, June 14, 2010, See also BBC, 14 June 2010).

    “The previously unknown deposits — including huge veins of iron, copper, cobalt, gold and critical industrial metals like lithium — are so big and include so many minerals that are essential to modern industry that Afghanistan could eventually be transformed into one of the most important mining centers in the world, the United States officials believe. An internal Pentagon memo, for example, states that Afghanistan could become the “Saudi Arabia of lithium,” a key raw material in the manufacture of batteries for laptops and BlackBerrys.

    http://nsnbc.me/2013/04/05/the-afghanistan-war-afghanistans-vast-reserves-of-minerals-and-natural-gas/

    Michail Chossudovsky wird von Malalai Joya bestätigt:

    C. “The real purpose” of the occupation, she writes, “is for the United States and its allies to establish permanent bases to serve their strategic aims.” Joya explains that “Central Asia is a key strategic region, and the United States wants to have a permanent military presence there to counteract China’s influence in particular.” Furthermore, “Central Asia is also very rich in oil and natural gas resources. One of the reasons that NATO wants to stay in Afghanistan is to ensure that the West has better access to these riches.” For example, “it was recently announced that a pipeline is to be built from the Caspian Sea, through Turkmenistan and Afghanistan, and then on to Pakistan and India. The West does not want these resources flowing through Iran or Russia.” Finally, “Afghanistan has many other untapped natural resources,” such as “massive deposits of copper,” “iron,” and “other metals in Eastern Afghanistan.”

    Soweit Malalai Joya; sie trug es auch beim Friedenspolitischen Ratschlag in Kassel vor – Niemand dokumentierte dies.

    http://www.rawa.org/temp/runews/2011/09/17/the-true-nature-of-the-war-in-afghanistan.html

    Ich habe die deutschen Mainstream-Medien darauf aufmerksam gemacht, dass es also drei voneinander unabhängige Quellen derselben Information gibt – vergeblich!
    Wer hilft dem Volk von Afghanistan? Wenn Gott es verließ – http://strategische-studien.com/2015/12/27/gott-hat-afghanistan-definitiv-verlassen/ – dann sollten Journalisten helfend beispringen. Zumindest ist dies überfällig. Längst schon. Leider.

  3. Hella-Maria Schier schreibt:

    Seit etwa einem Jahr kopiere ich informative kritische Artikel aus verschiedenen alternativen Medien und schicke sie unter Quellenangebe per mail in einem weiteren Bekanntenkreis herum. Meistens antworten die Leute nicht, ich weiß aber, dass einige meine mails regelmäßig lesen. Aktuell hatte ich einen ganz verständlich zusammengefassten Artikel über die Federal Reserve Bank in den USA kopiert, die ich unter einem Youtube-Video gefunden hatte und herumgeschickt. Ich dachte mir über eine so mächtige Institution sollte doch jeder Bescheid wissen. Unter „Was ist die Fed?“ schickte ich also den Artikel los. Ich bekam folgende Antwort:
    „wie erhebend, sich als „Insider“ fühlen zu können.
    Ich hoffe, du stehst morgen nicht bei der Pegida am Bahnhof, sondern auf der anderen Seite! “
    Tja. das ist nun eine „alte Linke“, die, wie ich letztes Jahr, mit Blockupy gegen die EZB demonstriert hat und auch früher bei allen linken Events dabei war.
    Und sie hält es für rechts, die mächtigste Bank der Welt zu kritisieren, sie überhaupt nur zu erwähnen?? Das erkläre mir einer.
    Das Argument, dass solche Kritik antisemitisch sei, weil es Assoziationen vom „Geldjuden“ aufkommen ließe, halte ich für vollkommen schwachsinnig, auch wenn einige solche Assoziationen haben. Viele haben sie aber auch nicht und werden erst durch dieses Tabu auf einen Zusammenhang mit dem Judentum aufmerksam gemacht! Ich selbst wüsste gar nicht wer und wie viele der Mitglieder der Fed Juden sind/waren und das ist sowieso nicht mein Kritikpunkt.
    Aber wenn man sich nun bewusst macht, dass sehr viele Menschen eine berechtigte Wut auf die Macht des Finanzsektors empfinden und, das sich das noch steigern wird umso mehr sie dahinterblicken und den Betrug entlarven, und wenn man sich dann vorstellt, dass all diesen Menschen dann gesagt wird, ihre Wut und ihre Kritik
    seien antisemitisch – d a n n werden sie die Juden hassen!
    Wer ist hier also antisemitisch??
    Da ich mir nicht vorstellen kann, dass Juden selbst ein so schädliches Instrumentarium gegen sich in die Welt setzen würden, kann ich nur vermuten, dass es sich hier um einen einschüchternd gemeinten Propagandatrick der Großfinanz handelt , der die Aufmerksamkeit und Kritik von ihrem Tun fernhalten will und sich dabei der deutschen Achillesferse bedient.
    Aber wie kommt es, dass viele Linke das nicht durchschauen und sich von den Eliten schachmatt setzen lassen? .
    Es ist schon traurig, wenn sie ihre ureigene Aufgabe, das Kapital zu entlarven und seine Macht anzugreifen, nun den Rechten überlässt!
    Es kommt noch die Situation, dass Pegida und AfD sich gegen Kriege und die Eliten positionieren, während unsere früheren Linken sie angreifen und mit dem mainstream auf Kriegskurs gehen!
    Was soll man mit einer Linken machen, die es nicht mehr gibt?.

    • Farbenseher schreibt:

      Dieses Phänomen hat nicht zuletzt mit den Protesten rund um den Putsch in der Ukraine und der anschließenden Aggressionspolitik der Nato Einzug gehalten. Die sich in diesem Spannungsfeld herausbildende „neue“ Friedensbewegung wurde von Anfang an attackiert und mit Zuweisungen und Unterstellungen angegangen, wozu eben auch gehörte, dass die Organisatoren der „Mahnwachen“ nichts gegen „völkische Sektierer“ und „Rechtspopulisten“ die sich angeblich auch unter den Anwesenden befanden, unternommen hätten.

      Weiter befeuert wurde dieses Bild noch durch die Äußerungen von J. Dittfurth (Die ich bis dato immer sehr geschätzt habe, gerade für ihre Kritik an den Grünen, der deutschen Bank und Gauck) die mal eben pauschal jedem Antisemitismus unterstellte, der es wagte, irgendeine Form von Zusammenhang zwischen der imperialen US-Politik und dem amerikanischen Bankensektor zu sehen. Das alles an prominenter Stelle, bspw. im 3-Sat Kulturmagazin, unwidersprochen, ohne kritische Hinterfragung.

      Und so griff die Methodik Flächenbrandartig um sich, jeder, der Prominente, der sich fortan kritisch gegenüber den Angriffskriegen der „Koalition der Willigen“, der Putschregierung in der Ukraine, der US-amerikanischen Geopolitik oder ganz allgemein dem Finanzsektor äußerte, wurde mit dem Etikett des „völkischen Rechtspopulisten“ versehen und so als „Schmuddelkind, mit dem man nicht spielt“ gebrandmarkt.

      Die Verteilung diese Etiketten unterbindet den inhaltlichen Diskurs und ist meiner Meinung nach in erster Linie ein Mittel, jede Kapitalismuskritik zu ersticken.

    • Günther Wassenaar schreibt:

      Im Kapitalismus herrscht das Kapital. Das ist in Konzernen und Banken vorhanden. Als guter „LINKER“ fragt man aber immer vorher, welcher Religion der Banker angehört. Handelt es sich um einen Juden – ist er ein guter Banker – und wird von der Revolution verschont Satire aus

    • ullrichfj schreibt:

      „Aber wie kommt es, dass viele Linke das nicht durchschauen und sich von den Eliten schachmatt setzen lassen?“

      Das liegt daran, dass viele, die sich für links halten, hohle Schwachbirnen sind, die immer nur auf der aktuellen Polit-Mode-Linie mitschwammen.

      Denkende Menschen, zumal, wenn sie charakterlich gefestligt sind, kämen gar nicht auf so einen Mist.

  4. Helmut Sch. schreibt:

    High Hella Maria Schier, sie sprechen mir aus dem Herzen! Mit dem Verteilen von absolut sehenswerten politisch-sozialen „Aufklärungsfilmen“ oder kritisch, gedrucken Worten zum Istzustand von gesellschaftlichen Phänomenen, wie Wahrnehmung von Ursachen und Wirkung, bekomme ich seltenst Rückantwort!
    Meine altlinken (oder liberalen) Freunde müssen sich irgendwie die letzten Jahre einer „Gehirnwäsche “ unterzogen haben. Mit meiner anti US(militärischen)-amerikanischen Einstellung (aus den Zeiten des Vietnamkrieges) bin ich heute ein „Rechter“……….es ist unglaublich…………aber ich gebe nicht auf und lasse mich nicht verblöden. Machen sie weiter und bleiben sie Kurs.

  5. marvin schreibt:

    Das Schlimme am Begiff „Verschwörungstheorie“ ist, dass deshalb jeder fälschlich annimmt, es handle sich tatsächlich nur um Theorien – unter Beführwortern wie unter Gegnern.

    Den wahren Erkenntnisstand zu 9/11 kommuniziert Richard Gage:
    „Alle drei New Yorker Gebäude sind gesprengt worden.“
    So apodiktisch muss man das in Wahrheit nämlich sagen. Newtons Gesetze lassen aufgrund des freien Falls gar nichts Anderes zu als eine Sprengung.
    Und das ist keine „Meinung“. Das kann man rechnen. Allein die Impulsübertragung über die Geschoßdecken hätte im Fall der Zwillingstürme schon knapp 50 Sekunden gedauert (da ist immer noch keinerlei Zwerstörung inbegriffen).

    Ganser ist Historiker, Gage ist Techniker. Beide beziehen ihre Reputation nicht zuletzt daraus, bei ihren jeweiligen Leisten zu bleiben. Wir dürfen uns deshalb nicht hinter ihren Argumenten verstecken, sondern wir müssen dort, wo sie aus gutem Grund nicht weiter können, selbst vorangehen. Es gibt keinen Grund und keine Ausrede, sich von solch dümmlichen Insidejob-Leugnern aus Funk und Fernsehen stigmatisieren zu lassen, deren einziges „Argument“ letztlich darin besteht, dass Dir selbst die klassische Mechanik nicht mehr einfällt: „Aktion = Reaktion“.
    Das wussten wir schließlich alle mal. Damals. Für’n Hauptschulabschluss.
    Sapere Aude.

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  7. Iks schreibt:

    Ich finde es in Sachen 9/11 genau so schlimm wenn ständig auf den Gebäuden rumgeritten wird. Dabei gibt es genug Indizien und konkrete Namen der involvierten Personen. Aber keiner interessiert sich für. Es ist immer WTC7, gesprengt oder Feuer? Nanothermite muss es sein weil Treibstoff schwächt keinen Stahl usw. Schaut euch mal War by Deception an oder The Empire unmasked von Ryan Dawson. Da wird alles bis ins Kleinste dokumentiert ohne schwammige Begriffe wie „die Regierung“, NWO, „die Elite“ zu verwenden. Da werden Namen genannt.

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  10. Hella-Maria Schier schreibt:

    Leider sagt IKS nicht, zu welchem Schluss die Ermittler bei „War by Deception“ oder „Empire unmasked“ kommen und welche Konsequenzen es hat, dass Namen genannt werden. Snowdens Dokumente sollen ziemlichen Sprengstoff enthalten:
    Guardian Journalist Greenwald: „Den eigentlichen Hammer (von Snowdens Erkenntnissen) halten wir noch zurück. Ich würde der amerikanischen Regierung jetzt schon mal raten zu fliehen“ man nimmt an, dass es sich auf 9/11 bezieht, aber es könnten natürlich auch andere, unbekannte, perfide Pläne sein.
    Aus den bisher freigegebenen CIA-Archiven geht hervor, dass es eine große Anzahl Verschwörungen gab, wie den Sturz im Iran, das gestellte,Tonkin-Ereignis, Pläne die kubanische Regierung zu stürzen in dem man entweder ein amerikanisches Schiff sprengte oder Terrorakte in amerikanischen Städten durchführte und die Schuld den Kubanern gab. Kennedy hat das damals verhindert.
    Dabei sei natürlich auch auf Gladio. die geheimen stay behind Armeen hingewiesen, deren Existenz Anfang der 90er zugegeben werden musste. Von den Irak-Lügen weiß inzwischen jeder. Verschwörungen zu vermuten, ist also überaus realistisch, würde jeder „Profiler“ sagen, und keinesfalls Spinnerei.. Generell ist Vertrauen nicht die angemessene Haltung einer Macht gegenüber, weil Macht fast jeden korrumpiert. Natürlich in verschiedenem Ausmaß. Unangreifbare Macht verleitet zu Größenwahn. Der mainstream will uns das gesunde Misstrauen abtrainieren und manchem kommt das in seiner Bequemlichkeit entgegen. Aber Politiker sollten eigentlich das Gefühl haben, dass das Volk der Souverän ist, nicht sie….
    Auf die New World Order gibt es zahlreiche Hinweise aus dem Mund von früheren und heutigen Politikern. Die Idee an sich ist schon ziemlich alt. Sie entspricht aber auch wohl dem Endzustand der Akkumulation des Kapitals nach Marx und Lenin und ist im System angelegt. .
    „Die Bourgeoisie hat durch die Exploitation des Weltmarktes die Produktion und Konsumtion aller Länder kosmopolitisch gestaltet.“ (Marx)
    „… Niederreißung der nationalen Schranken, Herausbildung der internationalen Einheit des Kapitals, des wirtschaftlichen Lebens überhaupt, der Politik, der Wissenschaft usw.“ (Lenin) http://www.rationalgalerie.de/home/feigheit-in-dresden-mut-in-berlin.html
    „Gewöhnliche Männer und Frauen sind zu kleingeistig um ihre Angelegenheiten zu regeln, diese Ordnung kommt nur voran, wenn einzelne ihre Rechte an einen allmächtigen Souverän abgeben“ – Barack Obama (leider habe ich die Quelle verloren, die angibt, wo er das gesagt hat – bei irgendeiner internen Versammlung jedenfalls.
    „Deutschland hat keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft für alle Ewigkeit“
    Angela Merkel, CDU-Jahrestag 16.6.2005

  11. Pingback: Über Medien und Propaganda | Blauer Bote Magazin

  12. Pingback: Vorsicht, Verschwörungstheorie! | Heinrichplatz TV

  13. F.G. Schmidt schreibt:

    Hallo, ich würde den Artikel gerne an einen Kollegen weiterreichen. Leider ist aber im Interviewtext ein Link falsch gesetzt:

    Im letzten Absatz der vorletzten Antwort verbirgt sich hinter dem Wörtchen „an“ aus dieser Textzeile:
    „lehne sich „gedanklich bei Pegida-Bachmann, Marine Le Pen und Donald Trump“ an“
    der falsche Link.

    Der ist noch vom Satz zuvor, wo auf „Psychologie – wie Verschwörungstheoretiker ticken“ verlinkt wird, doppelt übernommen.

    Er müsste aber ziemlich sicher auf den unsäglichen Kommentar von Alexander Neubacher auf SpOn nach der TTIP-Demo verweisen:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ttip-bei-der-demo-marschieren-rechte-mit-kommentar-a-1057131.html

    Da ich meinem Kollegen empfehlen möchte, auch unbedingt den Verlinkungen in Daniele Gansers Interview zu folgen, wäre ich für eine Korrektur von dem Link sehr dankbar.

  14. Hella-Maria Schier schreibt:

    Auch seltsam,dass Jutta Ditfurth, wie oben angegeben, einerseits die „Deutsche Bank“ und Kriegsprediger Gauck kritisiert haben soll, aber andererseits Kritik am Bankensektor und der Friedensbewegung als „rechts“ diffamiert. Wie passt das denn zusammen? Und meine oben genannte Bekannte, die Kritik an der Fed als Pegida-freundlich betrachtet, hat noch im letzten Jahr in Frankfurt gegen die EZB inmitten von Frankfurts Bankenviertel demonstriert. Muss ihre „Erweckung“ von Saulus zu Paulus oder umgekehrt also in den letzten Monaten stattgefunden haben….? Und wann wohl bei der Ditfurth?
    Oder gibt es da irgendeine Art ansteckender Schizophrenie?

  15. 1. Der Afghanistan-Experte im Lodenjanker

    (…)
    Wenige Tage nach dem Terroranschlag auf das New Yorker World Trade Center am 11. September 2001 war Reinhard Erös Mittelsmann in einem realen Polit-Thriller. Der hochrangige, im französischen Exil lebende Afghane Haji Zamon hatte seinen alten Bekannten Erös eingeschaltet, um der Bundesregierung die Auslieferung des Al-Qaida-Chefterroristen Osama Bin Laden anzubieten. Zamon wollte eine viele Opfer kostende militärische Jagd der USA auf bin Laden verhindern, und so plante er, mit seiner Miliz den Al-Kaida-Anführer im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet zu fassen und der deutschen Regierung zu übergeben. Der einstige Mudschaheddin-Kommandeur bat den oberpfälzischen Arzt um die Vermittlung eines Kontaktes zur Bundesregierung. Erös schaltete einen Vertrauten ein, der sich an die Bundesregierung wandte. Letztlich jedoch wurde in Berlin das sensationelle Angebot ausgeschlagen – die Gründe sind Erös verborgen geblieben. Unter Federführung der US-Armee begann der Einmarsch westlicher Truppen in Afghanistan.
    (…)

    http://www.kinderhilfe-afghanistan.de/presse_obx-news_nov_081.pdf

    2. „Now that the SOB is Dead…“
    A Novel Idea: Asking an Afghan about Afghanistan

    (…)
    Plus, the Taliban know there’s a four-trillion-dollar carrot awaiting those who sign on to a peace agreement. The US Air Force has conducted a complete aerial survey of Afghan resources and released Russian assays measuring the nation’s untapped mineral wealth in gold (in Badakshan), copper (Balkhab), iron (Haji-Gak), cobalt (Aynak), carbonatite (Khanneshin), tin (Dusar-Shaida) and more. Afghanistan could be the Saudi Arabia of rich rocks.
    Left out of the published US reports (but something I dug out of old paper CIA files not purged from computers) was the most valuable stash of all: uranium, possibly the world’s largest deposit. The Soviets secretly mined the uranium, using only imported Russian workers, until they were chased back home in 1988.
    Uranium mining beats the hell out of the opium trade (which is slipping to Myanmar, anyway). The Karzai government’s hope is to leave a path to wealth as its legacy, but that wealth can’t be dug out until the soil above is free of land-mines and maniacs.
    Chinese state companies are lining up in Kabul with shovels and signing bonuses. Maroofi likes Chinese companies – they’re more likely to provide jobs than baksheesh. Unlike Western companies.
    (…)

    http://www.gregpalast.com/now-that-the-sob-is-dead-a-novel-idea-asking-an-afghan-about-afghanistan/#more-8130
    Siehe auch Übersetzung von Google Translate im PDF „Palast fragt einen Afghanen“.

    3. China in Afghanistan

    3a. Lange Nacht der Taliban

    Der Afghanistankrieg
    (…)
    Die einheimische [afghanische] Wirtschaft, mit Ausnahme des Opium-Marktes, des Waffen- und Warenschmuggels aus China und der Versorgung ausländischer Streitkräfte, ist von westlichen Hilfsorganisationen dominiert.
    (…)

    http://www.deutschlandfunk.de/lange-nacht-der-taliban.1184.de.html?dram:article_id=185357

    3b. Armes Afghanistan wird von allen mit Waffen beliefert.?

    (…)
    London – Mehrfach sollen nach Angriffen der radikal-islamischen Taliban auf britische und amerikanische Soldaten in Afghanistan Waffen chinesischer Herkunft gefunden worden sein, berichtet die BBC. Demnach haben britische Regierungsvertreter zuletzt bei einem Treffen im chinesischen Außenministerium ihre wachsende Sorge darüber zum Ausdruck gebracht. Dies sei das erste Mal, dass Großbritannien in Peking nachgefragt habe, wie chinesische Waffen in die Hände der afghanischen Extremisten gerieten. Die chinesische Regierung habe den Briten eine Untersuchung der Vorwürfe zugesagt, heißt es weiter.
    (…)
    Hinter vorgehaltener Hand, so berichtet die BBC, hätten afghanische Regierungsvertreter aber bestätigt, dass die Radikalislamisten über Waffen chinesischer Bauart verfügten. Darunter seien Boden-Luft-Raketen, Panzerfäuste, Flugabwehrwaffen, Landminen und Bauteile für Bomben.
    Ein hochrangiger afghanischer Beamter sagte der BBC: „Wir wissen, dass die Taliban chinesische HN-5- Flugabwehrraketen haben und wir fragen uns woher. Einige dieser Waffen sind erst vor kurzem in chinesischen Fabriken hergestellt worden.“ Laut einem afghanischen Anti-Terror-Experten, den der Sender zitiert, wurden in den meisten Fällen Seriennummern und andere Informationen an den Waffen entfernt, so dass kaum mehr nachzuvollziehen sei, woher genau diese stammen.
    (…)

    http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20070904124626AAnNnf7
    Im Original bei der BBC:
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/world/south_asia/6975934.stm

    3c. Die Politik der VR China gegenüber Afghanistan
    Matin Baraki

    (…)
    Die radikal islamischen Taliban waren ein Horror für China. Dennoch oder gerade deswegen kam es zu einer offensichtlichen Annäherung zwischen Peking und den Taliban. Die chinesische Regierung wollte verhindern, dass sich uigurische Islamisten und Separatisten in Afghanistan weiter auf ihren Untergrundkampf in Xingjiang vorbereiten konnten. Im Januar 1999 kam eine Delegation aus Peking unter Leitung des Direktors der Asienabteilung im Außenministerium zu Gesprächen mit dem Taliban-Regime nach Afghanistan. Dabei wurde eine Vereinbarung über wirtschaftliche und sogar militärische Zusammenarbeit unterzeichnet.
    (…)
    Afghanistan wurde zuvor Opfer der chauvinistischen Außenpolitik Pekings und ist jetzt Objekt der ökonomischen und innenpolitischen Interessen Chinas. Ob dieses Kalkül für China zu einem Verhängnis werden wird, kann nur die Zukunft zeigen.

    http://www.zeitschrift-marxistische-erneuerung.de/article/666.die-politik-der-vr-china-gegenueber-afghanistan.html

    4. Calouste Gulbenkian – „Mister Five Percent“

    (…)

    Um 1903/04 trat Gulbenkian bei den Verhandlungen zwischen Marcus Samuel (The Shell Transport and Trading Company p.l.c., London] und Henri Deterding (N.V. Koninklijke Nederlandse Petroleum Maatschappij, Den Haag) als Vermittler und abermaliger Vertreter russischer Interessen auf, und im Jahr 1910, nach der Revolution der Jungtürken (1908), als Berater der neugegründeten Türkischen Nationalbank. Er war die treibende Kraft bei der Gründung der Turkish Petroleum Company (1912/14, kurz TPC) – der späteren Iraq Petroleum Company (1929, kurz IPC) – an der er neben zwei englischen Aktionären und der Deutschen Bank (mit je 23,7 % Beteiligung) einen Anteil von 5 % hielt. Da er diesen Fünf-Prozent-Anteil in allen Geschäften anstrebte, und diese als Vermittler der Interessen internationaler Ölkonzerne später auch an den Gesellschaften Exxon, BP und Shell durchsetzte, bekam er den Spitznamen „Mister Five Percent“

    In den Jahren von 1915 bis 1942 lebte der Ölexperte in Paris, wo er unter anderem die Gründung des Comité Général du Pétrol anregte und dessen ersten Vorsitzenden Henri Bérenger unterstützte. Er setzte für die französische Regierung durch, dass Frankreich in der Konferenz von Sanremo (1920) für seine Kriegsaufwendungen mit dem Anteil der Deutschen Bank an der von ihm mitbegründeten, vornehmlich in britischer Hand befindlichen Turkish Petroleum Company entschädigt wurde. Nachdem die Briten 1920 aus den Resten des ehemaligen Osmanischen Reiches einige Provinzen (Mossul, Bagdad und Basra) zu dem Königreich zusammenfassten, das seither als Irak bekannt ist, spielte Gulbenkian eine bedeutende Rolle in der Hebung der in diesem Land liegenden Ölschätze durch die inzwischen in Iraq Petroleum Company umbenannte Gesellschaft.
    (…)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Calouste_Gulbenkian

    ——————————————————

    „In Afghanistan gibt es einen Schatz an Rohstoffen von rund 4000 Milliarden US-Dollar.
    Ihr könnt nicht wollen, dass der in die Hände der Chinesen fällt.
    Ihr sucht also einen Vorwand für eine Invasion in Afghanistan?
    Dann lasst mich nur machen!“

    So könnte (ziemlich wörtlich) das Angebot gelautet haben, das Bin Laden dem Bush-Cheney-Rice-Kreis gemacht hatte.

    Doch als die USA noch immer nicht die militärische Kontrolle über Afghanistan erlangt hatten, verlor „Mister Five Percent 2.0“ Bin Laden die Geduld.
    Er verlangte unverzüglichst seine 200 Milliarden USD, fünf Prozent eben, egal woher der Kreis die Mittel beschaffe – Sonst werde er auspacken wer mit ihm kooperiert hatte.
    Diese Drohung machte es möglich, dass Erhellendes über die Hintergründe des Anschlags vom 11. September 2001 nicht länger würde verborgen gehalten werden können.
    Das machte für den Kreis ein unverzügliches erzwungenes Verstummen Bin Ladens unausweichlich.
    Und, welch eine Überraschung, rasch wurde daraufhin bin Laden „entdeckt“ – der Kreis hatte ohnehin stets Bescheid gewusst – und eliminiert.
    Shoot and forget.

    Kleiner Schnörkel der Erzählung: Warum die seemännische Bestattung?
    Bin Laden hatte sich für die Daten seiner Korrespondenz (und der Identität aller involvierten Personen) einen sicheren Ort auserkoren;
    einen Chip, den er sich unter die Haut implantieren liess.
    Bei dem getöteten Bin Laden wird der Chip entdeckt und entfernt – Aber was sollte mit der Schnittwunde geschehen? Heilen würde sie ja nicht mehr!
    Also wird der Leichnam an einem Ort entsorgt, wo die Schnittwunde nicht auffallen wird: Auf hoher See…

    https://www.facebook.com/helpdonbas

  16. Pingback: Vorsicht, Verschwörungstheorie! | KenFM.de

  17. Pingback: „Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch von Fluchtursachen schweigen“ | NachDenkSeiten – Die kritische Website

  18. Pingback: Daniela Dahn: “Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch von Fluchtursachen schweigen“ | Jochens Sozialpolitische Nachrichten

  19. Maxx Murxx schreibt:

    Man glaubt solange nicht an Verschwörungstheorien, bis man mittendrin ist in einer:
    Ich habe bis vor kurzem in Versailles / Frankreich in einem Forschungszentrum der Air Liquide an der Zulassung eines Edelgases (Xenon) als umweltfreundliches und nebenwirkungsfreies Narkosegas gearbeitet. Einen wesentlichen Impuis bekam diese Forschung, nachdem im Jahre 2008 amerikanische Studien bekannt wurden, das Kinder nach einer einzigen Vollnarkose einen bis zu 10 Jahren lang nachweisbaren Hirnschaden erleiden, der sich durch IQ-Reduzierung um bis zu 10% zeigen lässt (Nach 10 Jahren hört das nicht einfach auf, sondern „10 Jahre“ war die maximale Beobachtungszeit im Jahre 2008).
    Momentan sucht die amerikanische Zulassungsbehörde FDA in sogenannten „SAFEKIDS“ Projekten nach den Ursachen für diesen Befund.
    Wir hatten in alten Untersuchungen in Deutschland an Schweinen, die mit einem nicht mehr handelsüblichen Narkosegas behandelt wurden, diesen Effekt ebenfalls beobachtet. Hirnschäden wurden damals direkt mit einer Hirnsonde (Mikrodialyse) gemessen und waren direkt abhängig von der Narkosetiefe, die mit diesem „Gas“ (Halothan) eingestellt worden war. Wir hatten das damals auf das alte Gas zurückgeführt und nicht näher weiterverfolgt. Aber was liegt näher, als anhand der neuen Ergebnisse mit der gleichen validierten Methodik die aktuell auf dem Markt befindlichen Substanzen in der gleichen Weise zu testen, und zwar direkt am Menschen. Mit einem ehemaligen Mitarbeiter meiner deutschen Forschungsgruppe, der inzwischen Professor in Halifax/Kanada geworden ist, planten wir genau so eine Untersuchung. Dann passierten aber „komische Dinge“, die sich über fast ein Jahr hinzogen. Wichtige Mitarbeiter wurden plötzlich entlassen, Computer und Handys von Mitarbeitern wurden „angezapft“ und Forschungsbudgets und Ethikanträge waren „plötzlich nicht mehr auffindbar“. Nach langem Suchen stellte sich heraus, das eine Amerikanerin, unsere neue administrative Gruppenleiterin, deren ehemaliges „kleines mittelständisches Kalibriergasuternehmen“ in den USA (Scott Speciality Gases) mitsamt Mitarbeitern von AIR LIQUIDE gekauft worden war, ohne unsere Kenntnis auch noch „freier Direktor“ des größten Lebensmittelphosphatherstellers der Welt und damit auch des größten Fluoridhersteller der Welt ist und war (die natürliche Quelle des Fluors sind die Phosphatvorkommen der Welt), einer amerikanischen Firma namens INNOPHOS, die immerhin von der UN der fortgesetzten Kriegsverbrechen beschuldigt wird (weil sie die Phosphatvorkommen der militärisch besetzten West-Sahara ausbeutet) und deren Frachtschiffe deshalb kürzlich samt Ladung in Schweden beschlagnahmt wurden. Aber nicht nur das; unsere Lady betrreibt auch noch en kleines Nebengeschäft namens „Scott Homeland Security“, ein Unternehmen, das jeden chemischen Kampfstoff der Welt auf Bestellung liefern kann (zur Kalibrierung von Messgeräten im Falle eines terroristischen Angriffes). Ob das eine gute Idee ist, Direktor einer der Kriegsverbrechen beschuldigten Firma zu sein und gleichzeitig Hersteller chemischer Kampfstoffe, wage ich zu bezweifeln, aber was hat das mit uns zu tun? Narkosegase (ausser Lachgas) sind fluorierte Kohlenwasserstoffe. Das von uns bereits untersuchte Halothan hat 2 Fluor-Atome pro Molekül, das modernste und vor allem bei Kindern eigesetzte Gas, das wir in Kanada getestet hätten, heisst „Sevoflurane“ und hat 7 Fluor Atome pro Molekül, wie schon der Name sagt. Fluor selbst wird im Körper nicht metabolisiert, sondern gespeichert (z.B. in Knochen und Zähnen, wie wir alle wissen) und über sehr lange Zeiträume wieder abgegeben. Das dieser Mechanismus ein natürlicher Puffer ist, um toxische Konzentrationen zu vermeiden, übersehen wir, wenn wir im Spiegel unsere weissen Zähne betrachten (und dass das Fluor aus der Atombombenproduktion kommt, wo bei der Produktion von Plutonium große Mengen von Uran-Hexa-Fluoruid anfallen, auch). Weil aber in den USA und Kanada das Trinkwasser fluoriert ist, wird dieser Puffer-Mechanismus im Menschen offensichtlich gesättigt und jedes zusätzlich zugeführte Fluor-Atom wird toxisch (das ist unsere Theorie). Ob das so ist, konnten wir aber nicht beweisen, weil unsere Studie erfolgreich sabotiert wurde und am Ende geplatzt ist. Dafür wird Sevoflurane in den USA jetzt in „Sevorane“ umbenannt, wohl um den Hinweis auf den Fluorgehalt zu unterdrücken (ein weiteres hoch fluorhaltiges Medikament, das in den USA tonnenweise konsumiert wird, ist „Fluoxetin“, oder „Prozac“). Warum schickt uns aber ein Lebensmittelphosphathersteller, dessen Fluorgeschäft gerade 5% des Jahresumsatzes ausmacht, einen gestandenen Direktor als Undercover und nicht irgendeinen Wald-und-Wiesen-Spion? Vermutlich weil die Schadenersatzforderungen, die in den USA astronomische Summen erreichen können, zusammenaddiert höher gewesen wären, als alles Geld, das je gedruckt wurde (und deshalb VW als „Red Herring“ aus dem Ärmel gezogen wird). Und woher wußte unser Undercover alias Linda Myrick von der schädigenden Wirkung des Fluors, etwas, von dem wir als gestandene Mediziner keine Ahnung hatten und woher konnte sie erahnen, was bei unseren Studien herauskommen würde (noch daszu, weil sie durch puren Zufall in Kanada durchgeführt worden wären)? Vermutlich über ihre Verbindung zur Homeland Security und zur Forschung mit Kampfgasen, weil einige moderne Nervengase auch fluoridhaltig sind. Da hatte sie offensichtlich einen kleinen Wissensvorsprung.
    Das Ende der Geschicht: Derzeit macht man in den USA munter weiter (mit „SEVORANE“ statt „Sevoflurane“, aber das hilft den Kindern nicht) und weil mein Arbeitgeber das ganze „unter dem Teppich“ regeln will und regelt /(Frau Myrick wurde mit einem Tritt wieder in die USA befördert, aber die Affäre wird totgeschwiegen), ist mein Arbeitgeber jetzt mein „ehemaliger Arbeitgeber“, denn alles mitmachen kann man nicht. Die zuständigen Zulassungsbehörden habe ich informiert. Irgendeine Antwort berkommen habe ich nicht, habe aber auch keine erwartet. Um eventuelle Untersuchungen nicht zu behindern, habe ich bisher auch nichts dazu gesagt. Jetzt sind aber 5 Jahre vergangen, in denen offensichtlich nichts passiert ist. Das ist, finde ich, Zeit genug.
    Mein persönliches Fazit: Da arbeitet man als kleiner Forscher in Frankreich und wird von einem amerikanischen Undercover im Auftrag einer Lobby, von der man bis dato keinerlei Ahnuing hatte, auf aufwendige und hoch professionelle Weise sabotiert (und letztendlich abgeschossen). Damit rechnet in der Wissenschaft keiner (ich auch nicht). Über Verschwörungstheorien hatte ich vorher nur gelacht. Jetzt lache ich nicht mehr.

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  28. ullrichfj schreibt:

    Völlig klar und offensichtlich ist, dass der Begriff Verschwörungstheoretiker wie viele andere, die wir hier alle kennen, ein Begriff der Kriegspropagandisten und Regierungsverbrecher ist.
    Sie wollen und müssen mit allen dreckigen Mitteln ihre Kriege, ihre Verbrechen und die gesellschaftliche Spaltung, die sie betreiben, irgendwie kaschieren. Am Besten ist es, wenn sich die Linke gleich untereinander zerfleischt, das hat sie immer geschafft.

    Dazu braucht man dann nur ein paar hirnrissige Sektierer, die alle anderen, die nicht auf Linie sind, sogleich als Systemkonformisten oder Rechte aussortiert. Es gibt zu viel Flachköpfe und Idioten, das ist unser Hauptproblem, Menschen, die nicht nachdenken.

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  48. Pingback: Vom Friedensforscher zum Verschwörer: Daniele Ganser und die Medien – Die Stunde der Wahrheit

  49. Pingback: Vom Friedensforscher zum Verschwörer: Daniele Ganser und die Medien |

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