Journalistisches...

Klassenkampf 2.0


Auch der Kabarettist Georg Schramm zitiert ihn gern: Warren Buffet, den drittreichsten Menschen der Welt. Denn er sagte einmal: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“ Auch wenn Krieg aktuell jedoch immer öfter zum Thema wird: Von Klassenkampf oder -analyse will heute kaum mehr wer etwas wissen. Da sind es dann dumme oder korrupte Regierungen, die sich den falschen Theorien verschrieben oder Herren angedient haben, da kritisieren Konservative ggf. „Verschwörungen“ gegen das Volk oder sprechen Marxisten vom „stummen Zwang der gesellschaftlichen Verhältnisse“. Dass die herrschenden Verhältnisse, die seit vielen Jahren auch in Deutschland durch massiven Sozialabbau – also den Kampf gegen Arme statt etwa Armut – gekennzeichnet sind, jedoch auch Profiteure und konkret Agierende kennen, deren „Geschäft“ das Elend der anderen ist, gerät dabei schnell aus dem Blick. Hierzu, zur Praxis des „Klassenkampfes“ in Deutschland also, sprach Jens Wernicke mit Werner Rügemer, Co-Autor des soeben bei PapyRossa erschienenen Buches „Die Fertigmacher: Arbeitsunrecht und professionelle Gewerkschaftsbekämpfung“.

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Pluralisierung der Ökonomik


Mit den wirtschaftlichen Krisen seit 2007/2008 ist die Wirtschaftswissenschaft (Ökonomik) zunehmend in die öffentliche Kritik geraten. Immer öfter werden dabei inzwischen auch kritische Stimmen aus der Ökonomik selbst laut und wahrgenommen. Kursorisch dafür seien genannt:
– der 2009 im Handelsblatt publizierte Beitrag von Christoph Gran vom Netzwerk Plurale Ökonomik „Wirtschaftswissenschaft droht der Absturz“;
– die Diskussion um den Zustand der ökonomischen Lehre im Spiegel;
– das Memorandum besorgter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für eine Erneuerung der Ökonomie;
– der offene Brief, mit dem sich das Netzwerk Plurale Ökonomik im Jahre 2012 an den Verein für Socialpolitik (VfS) – der Standesvereinigung der deutschen Volkswirte – wandte;
– die Rede von Gustav Horn auf der Eröffnungsveranstaltung des Vereins für Socialpolitik 2014.
Interessant ist, dass die Initiative für einen Kurswechsel in der Wirtschaftslehre zunehmend von Studierenden ausgeht. Dies zeigt sich besonders eindrücklich an einem offenen und zudem internationalen Brief vom Mai 2014 von Studierenden.
Angesichts der steten Regelmäßigkeit, mit welcher derlei Kritiken vorgetragen werden, werden viele Menschen, die nicht Ökonomik studiert haben, womöglich den Eindruck gewinnen, dass sich hier gar nichts bewegt. Oder warum sonst taucht die Kritik an der VWL immer wieder auf?

Eine Analyse von Sebastian Thieme und Jens Wernicke.

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Wider die Demografie-Demagogie


„Die Demagogie mit der Demografie“ ist der Titel einer gerade bei KLARtext e.V., einem kleinen Frankfurter Verein, der schon des Öfteren von sich reden machte, erschienenen Broschüre. Auch die aktuelle Publikation ist dabei wieder dem Ziel verpflichtet, aufzuzeigen und zu argumentieren: „Die Grenzen verlaufen zwischen oben und unten, nicht zwischen den Völkern“. Wie wichtig derlei auch und gerade in Bezug auf die vermeintliche „Überalterung“ unseres Landes ist, offenbart bereits ein flüchtiger Blick in den deutschen Blätterwald. Denn immer wieder ist es die Demografie, die als vermeintlicher Nachweis dafür herhalten muss, dass sich „die Gesellschaft“ ihre sozialen Sicherungssysteme nicht mehr leisten könne und „reformiert“ werden müsse. Doch stimmt das überhaupt? Jens Wernicke sprach hierzu mit Günter Berg, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac und neben Gerd Bosbach dem zweiten Autor der Veröffentlichung.

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Deutschland: Wider die Großmacht!


Deutschlands Armee ist längst von einer „Verteidigungsarmee“ zur „Armee im Einsatz“ mutiert. Hinter allen euphemistischen Begründungen für derlei Handeln – mal dient es dem Frieden, dann den Frauenrechten, dann der Versorgung der Armen in der Welt – dient dies dabei vor allem einem Ziel: Deutschland mit allen Mitteln wieder als Weltmacht zu etablieren und im Kampf um Rohstoffe, Marktzugänge und Handelswege ganz vorne mit dabei zu sein. Manch Linker bemüht diesbezüglich inzwischen das Wort Neokolonialismus, andere sprechen von Neoimperialismus, meinen jedoch dasselbe. Zum Bestreben deutscher Eliten, wieder Weltmacht zu werden, das inzwischen kampagnenförmig daher kommt und sich in fast allen aktuellen sicherheitspolitischen Debatten widerspiegelt, sprach Jens Wernicke mit Jürgen Wagner, geschäftsführendem Vorstandsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=23564
Alternative Version: http://www.kontextwochenzeitung.de/kultur/186/auf-zur-grossmacht-2510.html

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Journalistisches...

Krieg auch an der Heimatfront


Seit Jahren findet ein Umbau der Bundeswehr zur „Armee im Einsatz“ statt. Damit verbunden sind PR- und Imagekampagnen, die unmittelbar auf die Herzen und Köpfe der Bürger im Land zielen. Zunehmend aber auch auf jene von Kindern und Jugendlichen, sind sie doch die Soldaten und Wähler der Zukunft. Soziologen konstatieren inzwischen eine „Banale Militarisierung“ und meinen damit, dass die Militarisierung nach außen auch eine schleichende und zu oft leider unbemerkte Militarisierung im Innern und also dem zivilen Denken und Handeln führe. Jens Wernicke sprach hierzu mit dem Friedensaktivisten und Autor zahlreicher Bücher Michael Schulze von Glaßer.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=23534

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Fremdes...

Das Schweigen Gottes


Warum beklagst Du
das Schweigen Gottes
sagte der Religionslehrer.
Schau diese Wiese an.
Gott spricht leise zu dir.
Du hörst ihn
im Summen der Bienen.
Im Säuseln des Windes.
Du siehst ihn
im geduldigen Wachsen
der Blumen.

Heute ist
diese Wiese
ein riesiger Parkplatz.
Was ist das für ein Gott
den eine Kärntner Baufirma
zum Schweigen bringen kann?

Aus: Peter Turrini: Ein paar Schritte zurück: Gedichte

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Fremdes...

Wie lange noch


Ist diese Müdigkeit
die mich plötzlich überfällt
der Mantel über alle Tränen
meiner Kindheit?

Sind diese Schmerzen
die mich quälen
eine Aufforderung
noch einmal
zurückzugehen?

Ist diese Gleichgültigkeit
die ich spüre
wenn andere leiden
die Angst davor
zu ihnen zu gehören?

Ich halte mich
mit aller Gewalt
gegen mich selbst
aufrecht.

Als Jugendlicher
stemmte ich manchmal
einen Sessel
mit den Zähnen hoch
in der Hoffnung
daß meine Schwächen
von soviel Stärke
widerlegt werden.

Heute stemme ich
mangels guter Zähne
keine Sessel mehr.
Die Art aber
Stärke zu zeigen
damit die Schwäche
übersehen wird
ist geblieben.

Wie lange noch
werde ich alles hinunterschlucken
und so tun
als sei nichts gewesen?

Wie lange noch
werde ich auf alle eingehen
und mich selbst
mit freundlicher Miene
vergessen?

Wie lange
müssen sie mich noch schlagen
bis dieses lächerliche Grinsen
aus meinem Gesicht fällt?

Wie lange noch
müssen sie mir ins Gesicht spucken
bis ich mein wahres
zeige?

Wie lange
kann ein Mensch
sich selbst nicht lieben?

Es ist so schwer
die Wahrheit zu sagen
wenn man gelernt hat
mit der Freundlichkeit
zu überleben.

Aus: Peter Turrini: Ein paar Schritte zurück: Gedichte

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Verteidigungen


wissenschaftler entwickeln waffensysteme im orbit
und berufen sich dafür auf die freiheit der forschung

militärpfarrer segnen den leopard 2
im auftrag christlicher seelsorge

berufsmörder befehlen die kollaterale
   auslöschung von kindern frauen alten
und werden zum general ernannt

staaten verletzen die souveränität anderer staaten
unter berufung auf den grundsatz der
   sicherheitsverantwortung

militärs zerstören gesellschaftliche strukturen
angeblich zur wahrung der menschenrechte

regierungen missachten das völkerrecht
weil sie bei rechtsverletzungen anderer
   regierungen nicht wegschauen

sie rüsten und führen kriege zur rohstoffsicherung
das nennen sie friedenssicherung

militärisches eingreifen
bezeichnen sie als gebot der humanität

sie lassen zivilisten töten
und sprechen von humanitärer intervention

die armee zieht in den krieg
scheinlegitimiert durch friedensmandate

in weiter ferne am hindukusch
wird deutschland verteidigt

wer die wahrheit sagt den heißen sie lügner
zur wahrheit erheben sie lügenwörter

Aus: Rudolph Bauer: Flugschriftgedichte

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Fremdes...

Was lernten die Deutschen


in anbetracht seiner kollegen erklärte der
   schriftsteller arno schmidt
wir deutschen brachten und bringen in überwältigender
   anzahl
die servilsten die zahmsten die königstreuesten autoren
   hervor

schmidt war gegner der remilitarisierung
   durch adenauer und strauß
wie heine laube börne wienberg kühne
   gutzko und panizza
war es ihm auszeichnung genug verfolgt zu sein
   durch die behörden

immer wieder finden sich mistviecher die mir
   schwierigkeiten machen schrieb und donnerte er
darunter auch mistviecher im ornat frommer
   kirchenmänner

die deutschen bischöfe priesen hitler als
   leuchtendes vorbild durch all die jahres des
   terrors
seinen schreckensstaat als retter und vorkämpfer
   europas
seinen weltüberfall als kreuzzug und heiligen krieg

für dieses deutschland besaß der dichter nur hass
   und verachtung
begreifen wir dass jede pistole grundsätzlich so
   eingerichtet sein müsste
dass sie sich nach rückwärts entlädt direkt auf den
   schießenden hin

was lernten die deutschen aus dem ersten
   weltkrieg
die vorbereitung auf den zweiten
was lernten die deutschen aus dem zweiten
   weltkrieg
ja was glauben sie wohl

Aus: Rudolph Bauer: Flugschriftgedichte

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Gedichte...

Jahresrückblick


Oder: Was es zu erlernen galt

Jahr um Jahr
verbringen wir unsere Zeit
mit wichtigen Dingen:
Wir sehen hin und sehen weg
sehen zu
und häufig fern
sehen oft auch
einfach nichts
obwohl es etwas gäbe
oder weil es etwas zu sehen gibt
weil wir nicht wollen oder können
oder uns zu können oder wollen trauen
oder nicht gesehen werden wollen
wie wir sehen
was wir nicht sehen sollen

So sitzen wir da
Tag für Tag, Jahr für Jahr
und resümieren die Welt
wie sie beobachtet war:
Auch dieses Jahr gab es
Liebe und Sieg
– von uns: die Freiheit
von anderen: Krieg

Brücken und Schulen
wurden wegbombardiert
Schaffner, Lehrer und Kinder
mittels Urankugeln und Clusterbomben
einfach seziert

Denn für die Menschenrechte!
das wissen wir längst
muss man manchmal
eben leider auch: töten
morden, meucheln, niedermetzeln, massakrieren, ausrotten, abschlachten
um zu befreien
befreien zu können
Freiheit zu bringen
oder zumindest:
von ihr zu singen

Man kann aber auch
– wer weiß das besser als wir –
während das Publikum singende Superstars im Fernsehen beschaut
viel souveränere und menschlichere Freiheit verschenken
indem man
auf dass sie später ihrer Freunde gedenken
über Jahre hinweg
Offiziere bedrohter Souveräne
in Guerilla-Taktiken unterweist
und ihrem freien Souverän
Chemiewaffenlabors verkauft
noch bevor er vergreist

Man kann immer
und immer wieder
etwas tun
das den meisten Schlechtes tut
und behaupten
es müsste getan werden
weil es getan werden muss
und das Beste für alle wäre
weil es das Beste für alle ist
sein muss
und zu sein hat
wenn es allen ein wenig
weniger gut ginge
als jetzt gerade
und im Moment
und dies nur gut sein kann
weil es anderen
noch schlechter ergeht
behaupten
die Leidenden wären an ihren Leiden
wie die Hungernden an ihrem Hunger
und die Armen an ihrer Armut
selbst schuld
Konflikte schüren und am Eskalieren halten
die die Jungen gegen die Alten
die Alten gegen die Jungen
die Gesunden gegen die Kranken
die Kranken gegen die Gesunden
die Kindergärten gegen die Universitäten
und umgekehrt
sowie die Arbeitenden gegen die Arbeitslosen
wie diese auch gegen sich selbst
und: die Sozialhilfeempfänger
aufbringen
während man einen Konflikt nie benennt
und benennen will
und genau weiß, warum:
den von Arm gegen Reich
und Reich gegen Arm
und mit allen anderen Konflikten
doch nur ausweicht und verbirgt
ablenkt, vertuscht, verschweigt, verheimlicht, unterschlägt, belügt und betrügt
was kaum noch zu verbergen ist:

Dass uns nicht gut tut
gut tun kann
und nie gut tun wird
was uns nicht gut tun soll
Dass Hunger nicht sein müsste
oder muss
selbstverständlich oder selbstverschuldet ist
oder sein kann
wenn kaum mehr
oder gar nicht
zu wählen ist
was man verschuldet
verschulden kann
oder ob und wie
man sich verschulden darf
Dass Freiheit nicht herrscht
herrschen kann, wird oder siegt
wie Krieg niemals
von, für oder durch Menschen gewonnen wird
und Geschichte stets
von Siegern geschrieben ist
Dass Reform Gegenreform
Verteidigung Krieg
Pflicht Unterwerfung
Tugend Gehorsam
und Sünde Ungehorsam meint
und meinen soll

Und so vieles mehr
was es
– auch in diesem Jahr wieder –
erneut
zu erlernen galt

Jens Wernicke am 29.12.2003

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Zitate und Aphorismen


„Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“
George Bernard Shaw

„Der freie Mensch handelt niemals arglistig, sondern stets aufrichtig.“
Spinoza

„Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort begegnen wir uns.“
Rumi

„Wir erleben den natürlichen Zauber einer Begegnung, wenn wir lernen, anderen Menschen so zu begegnen, als würde ein Teil von uns selbst nach Hause kommen.“
Stephan Ludwig

„Liebe ist, wenn man einander nicht Halt, sondern Wind unter den Flügeln ist.“
Jens Wernicke

„Frage dich nicht, was die Welt braucht.
Frage Dich, was dich lebendig werden lässt
und dann geh los und tu das.
Was die Welt nämlich braucht,
sind Menschen, die lebendig geworden sind.“
Harold Whitman

„Was vor uns liegt und was hinter uns liegt,
sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem,
was in uns liegt.
Und wenn wir das, was in uns liegt,
nach außen in die Welt tragen,
geschehen Wunder.“
Henry D. Thorau

„Wir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es für ihn keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen – er wird allein sein. Wo können wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unseren Nächsten? Hier in der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar über sich selbst werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mensch, der – Teil eines Ganzen – zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden können wir Wurzeln schlagen und wachsen; nicht mehr allein – wie im Tod –, sondern lebendig als Mensch unter Menschen.“
Richard Beauvais

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“
Vaclav Havel

„Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind.
Unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was uns am meisten Angst macht.
Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen?
Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen?
Du bist ein Kind Gottes.
Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.
Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen.
Wir sind alle bestimmt zu leuchten wie es Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.
Und wenn wir unser eigenes Licht erscheinen lassen, geben wir unbewusst anderen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.“
Nelson Mandela

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