Journalistisches...

Marktbereitung im Bildungssystem


In wenigen Tagen trifft sich die BildungsGEWerkschaft zu ihrem Gewerkschaftstag. Diskussionen um die bildungspolitischen Leitlinien für die nächsten Jahre stehen auf der Tagesordnung. So unter anderem eine Debatte über die Kommunalisierung von Bildung im Allgemeinen und über so genannte “Kommunale Bildungslandschaften” im Besonderen. In einem der vorliegenden Anträge zu diesem Thema wird – demokratietheoretisch begründet – die Aufhebung der Trennung in innere und äußere Schulangelegenheiten gefordert. Demokratie wird hier vor allem als Dezentralisierung verstanden. Worin allerdings – zumal in Zeiten immer knapper werdender öffentlicher Mittel – das “Demokratisierungspotential” eines “kommunalisierten” Bildungssystem genau liegen soll, verbleibt nebulös. Ist Demokratie etwa einfach nur “Mitbestimmung” – und zwar gerade da, wo es qualitativ kaum irgendetwas mehr “mitzubestimmen” gibt? Oder handelt es sich nicht vielmehr, so die These dieses Beitrags, um eine “marktkonforme” Anpassung der Schule, in der demokratische Mitbestimmung am Ende kaum mehr Platz finden wird, sowie eine Art “Modernisierung” der Legitimation zunehmender sozialer Ungleichheit?

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=17438

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s