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Das Ende des Journalismus


Interview mit dem Publizisten und Medienkritiker Ulrich Teusch. Exklusivabdruck aus „Lügen die Medien?“.

Die etablierten Medien stecken in einer massiven Glaubwürdigkeitskrise. Teile des Publikums proben den Aufstand, öffentliche und veröffentlichte Meinung driften auseinander. Nicht nur hierzulande, auch in vielen anderen Ländern geraten die Leitmedien unter Beschuss. Stein des Anstoßes sind die Inhalte – Stichwort »Lügenpresse«. Doch sind Lügen wirklich das Problem? Oder gibt es nicht viel mehr strukturelle Probleme, die mit den Eigentumsverhältnissen der meisten Medien ebenso zu tun haben wie mit den inzwischen zur Regel gewordenen Methoden der Manipulation? Liegt es wirklich am einzelnen Journalisten, dass die Medien Unliebsames unterdrücken und statt umfassender Information oftmals Desinformation liefern, die gleichwohl gewissen Kreisen in die Hände spielt?

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Öffentlich-rechtlicher Gesinnungsjournalismus


Interview mit dem ehemaligen Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam. Exklusivabdruck aus „Lügen die Medien?“.

Regierungsfromm, tendenziös, defizitär, agitatorisch, propagandistisch und desinformativ. Der ehemalige »Tagesschau«-Redakteur Volker Bräutigam findet deutliche Worte für den Gesinnungsjournalismus, den er dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk testiert. Doch was stört ihn genau? Und wie glaubhaft ist die Kritik aus seinen inzwischen zu Dutzenden eingereichten Programmbeschwerden, in denen er etwa die Verbreitung von »Propaganda statt Fakten« sowie von »Falschbehauptungen und Verdrehungen« kritisiert?

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Wenn Regierungen lügen und Medien mitmachen


Interview mit dem Journalisten und Medienkritiker David Goeßmann. Exklusivabdruck aus „Lügen die Medien?“.

Das Vertrauen in die Medien ist so gering wie selten zuvor. Man fühlt sich nicht repräsentiert, einseitig informiert, »belogen« sogar. Doch was ist dran an solchen Vorwürfen, die von Leitmedien und Arrivierten in aller Regel mit dem Hinweis, niemals zu lügen, abgetan wird? Dazu äußert sich der Journalist und Medienkritiker David Goeßmann, Mitbegründer des unabhängigen TV-Nachrichtenmagazins Kontext TV.

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Viele Wahrheiten sind zu unangenehm


Interview mit dem Journalisten und Kriegsberichterstatter Ulrich Tilgner. Exklusivabdruck aus „Lügen die Medien?“.

Ulrich Tilgner wurde als Kriegsberichterstatter aus Bagdad bekannt als einer der wenigen, die überhaupt noch kritische Fragen stellen – weswegen er vom Bundesnachrichtendienst auch bespitzelt worden ist. Im Interview erklärt er, warum er 2010 das ZDF und Deutschland verließ, berichtet von opportunem wie »eingebettetem Journalismus« und skizziert unser Mediensystem als geschlossenen Kreislauf, »in dem Journalisten die Adressaten symbolischer Politik sind und die Wahrheit auf der Strecke bleibt«.

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Warum den Medien nicht zu trauen ist


Interview mit dem Medienforscher und -kritiker Uwe Krüger. Exklusivabdruck aus „Lügen die Medien?“.

In den Medien muss sich fast alles ändern, denn ihre Durchsetzung mit »Meinungsmache« beschädigt die Demokratie. Inzwischen sind die Verwerfungen zwischen Medien und Mediennutzern gewaltig. Und so verwundert es nicht, dass eine Medienkritik entstanden ist, die grundsätzlicher Natur ist: »Sie akzeptiert das Selbstbild, das die ›großen Medien‹ von sich nach außen kommunizieren, nicht mehr. Die Rolle der Medien als ›Hauptwirklichkeitsdeuter‹ der Gesellschaft ist zerbrochen, ihr Welterklärungsmonopol ist in weiten Teilen aufgebrochen«, wie es im Telepolis-eBook »Medienkritik« heißt. Auf der einen Seite setzen sich Mediennutzer mit der Berichterstattung teilweise im Detail auseinander, markieren die Schwachstellen und scheuen sich nicht, auf blinde Flecken und Manipulationen in der Berichterstattung hinzuweisen. Auf der anderen Seite erforschen Wissenschaftler wie etwa Uwe Krüger die »Meinungsmacht« von Eliten-Netzwerken hinter den Kulissen unserer Medien und gehen der Frage nach, warum die veröffentlichte Meinung aktuell immer homogener wird. Jens Wernicke sprach mit ihm zum »Mainstream-Effekt«.

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Fremdes..., Redaktionelles...

Hurra, die Aufkleber sind da!


Ab sofort können die kostenlosen Rubikon-Sticker bestellt werden.

Als Online-Magazin erzielt Rubikon eine immer größere Reichweite. Damit alle begeisterten Leserinnen und Leser fortan ganz klassisch „offline“ den Rubikon weiterempfehlen oder als „Statement“ bei sich tragen können, hat die Redaktion zwölf kreative Aufkleber entworfen! Noch vor den wohl verdienten Rubikon-Ferien gab es online bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die Aufkleber.

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